2806 Views | 22.12.2016 | 10:50 Uhr
geschrieben von Hans Jürgen Fischer

Fitness for you! (Nagold)

Unrechtmäßiges Hausverbot mit anschl. außerordentlicher Kündigung

Bestell-/Kundennummer: Lifetime Vertrag

Ich prozessiere seit Ende 2011 gegen den Betreiber des Fitness for You und ein Ende ist erst 2017 absehbar. Ich habe im Fitness for You einen Lifetime Vertrag für 2.500,-- Euro abgeschlossen. Meine Frau hatte dort in der Verwaltung gearbeitet – es erfolgt noch eine gesonderte Bewertung diesbezüglich- Sie hatte am 25.11.2011 den Arzt aufgesucht und wurde krankgeschrieben.

SCHLAGWORTE

Dem Betreiber Y. O. wurde dies per E-Mail mitgeteilt. Nach am gleichen Tag hat ein Mitarbeiter des Fitness for You ein Schreiben vor meinem Haus abgelegt. Der auf ein Jahr befristete Arbeitsvertrag sollte nach Ablauf nicht fortgeführt werden. Davon abgesehen wäre meine Frau auch nicht mehr dort hingegangen. Dem Betreiber wurde per E-Mail mitgeteilt, dass ich die Krankmeldung im Original am 26.11.2011 persönlich am Tresen abgeben würde. Als ich dann am 26.11.2016 die Krankmeldung abgab, mich zum Training umzog und mich auf die Trainingsfläche begab, habe ich bemerkt, wie der Mitarbeiter mit ziemlicher Sicherheit den Betreiber Y. O. telefonisch über meine Anwesenheit informierte. Es dauerte dann auch nur kurze Zeit und der Betreiber betrat das Studio und kam direkt auf mich zu. Er forderte mich ziemlich barsch und unfreundlich auf, sofort mit in sein Büro zu kommen. Diesen Gefallen tat ich ihm nicht und bat ihn mich in Ruhe trainieren zu lassen. Da er in seiner unfreundlichen und arroganten Art weiter darauf beharrte, ihm in sein Büro zu folgen, forderte ich ihn auf, mir auf der Trainingsfläche mitzuteilen, was er von mir wolle. Er erklärte mir dann, dass ich verschwinden soll und mich hier nie wieder blicken lassen soll. Ich hätte ab sofort Hausverbot. Als ich ihn daraufhin aufforderte, mir Gründe für das Hausverbot zu benennen, bzw. mir ein Fehlverhalten darzulegen, welches ein Hausverbot rechtfertigt, bekam ich keine Antwort. Da er immer massiver wurde, folgte ich ihm zum Tresen.

Auf dem Weg dorthin hat er mir seinen Ellbogen in die Magengrube gerammt und mir gesagt, ich soll mich nie wieder hier blicken lassen, ansonsten würde er andere Methoden anwenden. Ich habe daraufhin das Studio verlassen und einen Rechtsanwalt aufgesucht. Auf nochmalige Nachfrage per E-Mail und über meinen Anwalt Gründe für das Hausverbot zu benennen, erhielt ich eine außerordentliche Kündigung meines „Lifetime Vertrages“ mit der Begründung, er legt auf Grund der mir bekannten Vorfälle und meiner diversen Äußerungen (z. B. per E-Mail) keinen Wert mehr auf eine weitere Mitgliedschaft.

Da ich nicht wusste, was mit diversen Äußerungen und bekannten Vorfällen gemeint war, hat mein beauftragter Rechtsanwalt Klage vor dem Landgericht Tübingen eingereicht, um Schadenersatzansprüche gegen den Betreiber Y. O. zu stellen. Durch den mit der Gegenseite geführten Schriftverkehr hat sich eine unglaubliche Schweinerei herausgestellt.

Die außerordentliche Kündigung wurde damit begründet, dass ich angeblich im Büro neben dem Tresen lautstark geworden wäre, den Betreiber und seine damalige Mitarbeiterin auf das Übelste beleidigt hätte und man Mühe hatte mich ruhig zu bekommen. Nachdem ich wohl das Studio verlassen hätte, wäre zeitnah über das Kontaktformular des Fitness for You eine E-Mail mit beleidigendem Text eingegangen. Als Verfasser der E-Mail stand mein Name im Kontaktformular –jedoch leider falsch geschrieben. Der Betreiber Y. O. hat dann noch vor Gericht Mitarbeiter als Zeugen benannt, die seine Angaben bestätigen sollten. Letztlich hat sich dann herauskristallisiert, dass mit den Zeugen Absprachen vor der Verhandlung stattfanden, andere Zeugen sich um Kopf und Kragen geredet haben und sich dabei in erhebliche Widersprüche verwickelt haben und letztlich als unglaubwürdig erschienen.

Andere Zeugen haben angegeben, dass von meiner Seite aus keine Beleidigungen erfolgten seien und ich auch nicht lautstark aufgetreten bin. Es wurde von Gericht auch noch ein Gutachten in Auftrag gegeben, wonach über die IP-Adresse festgestellt werden sollte, wer Verfasser der beleidigenden E-Mail vom 26.11.2011 über das Kontaktformular an das Fitness for You war, da der Betreiber mich als Verfasser benannte, ohne hierfür irgendwelche Beweise zu haben. Diese E-Mail hätte so gesehen jeder über das Kontaktformular schreiben können, wobei ich davon ausging, dass der Betreiber sich diese E-Mail selbst geschrieben hat, um einen Kündigungsgrund vorzuweisen. Das Gutachten konnte dann nicht erstellt werden, da der Betreiber die E-Mail nicht mehr hatte und diese unwiderruflich verloren gegangen sei. Der Betreiber hat angeblich in der Zwischenzeit seine Hardware getauscht und das Beweismittel war nicht mehr existent. Das spricht aus meiner Sicht gesehen dafür, dass der Betreiber bewusst nicht wollte, dass die IP-Adresse des Absenders festgestellt wird.

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Letztlich wurde der Betreiber Y. O. vom Landgericht Tübingen zu circa 3.000 Euro Schadenersatz und Fortführung des Lifetime Vertrags verurteilt und dadurch, dass er aus taktischen und für ihn schadensmindernden Gründen das Hausverbot wieder aufgehoben hat, bin ich wieder gezwungen dort trainieren zu gehen. Ich tat dies auch im November 2015 wieder erstmalig.

Vermutlich hat der Betreiber nicht damit gerechnet, da er mich im Laufe der Verfahrensdauer seit 2011 mehrfach privat abgepasst und unter Druck gesetzt hat. Er ist z. B. an meinem Haus vorbeigefahren und hat Bilder von der Eingangstür gemacht. Danach hat er mich bei einer weiteren zufälligen Begegnung beleidigt und bedroht. Die Anzeige wurde eingestellt und ich wurde auf den Privatklageweg verwiesen.

Es gab noch mehrere Vorfälle dieser Art, wobei der Betreiber immer Zeugen benannte, weshalb auch diese Verfahren eingestellt wurden. Als ich erstmalig im November 2015 wieder trainieren wollte, wurde ich sogleich wieder vom Betreiber angegangen und mir wurde z. B. vorgehalten, ich hätte im Wellnessbereich Liegen und Stühle umgeworfen, wobei dies niemand gesehen haben soll, er aber fest davon ausgeht, dass dies nur meine Person gewesen sein kann. So werden ständig Lügen erfunden, die auch von den Mitarbeitern bestätigt werden, letztlich mit dem Ziel, wieder Gründe zu finden, um mir ein Hausverbot aussprechen zu können und auf eine weitere außerordentliche Kündigung hinzuarbeiten.

Da dem Betreiber auch bewusst ist, dass ich von mir bekannten Mitgliedern angesprochen werde und diese auch nachfragen werden, wo ich so lange abgeblieben war, ist es dem Betreiber ein weiteres wichtiges Anliegen dafür zu sorgen, dass ich sobald wie möglich wieder des Studios verwiesen werde, denn sonst würde es sich ja herumsprechen, was mir wiederfahren ist. Der Betreiber hat noch im Dezember 2015 Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Tübingen eingelegt. Mein Anwalt ist in Anschlussberufung gegangen. Mehrere Termine, die vor dem OLG Stgt. anberaumt wurden, mussten verschoben werden. Auch hat der Betreiber die Berufung dazu genutzt mich wegen Prozessbetrug anzuzeigen, da er die Richtigkeit einer Rechnung in einem anderen Sportstudio anzweifelte. Er war der Auffassung, es würde sich um eine Gefälligkeitsrechnung handeln.

Es konnte aber glaubhaft nachgewiesen werden, dass die Rechnungen korrekt erstellt wurden, weshalb dieses Verfahren eingestellt wurde. Nun hat der Betreiber sämtliches Pulver verschossen und ihm wurde auch nahegelegt die Berufung zurückzuziehen und den mir zugesprochenen Schadenersatz aus dem erstinstanzlichen Urteil des Landgerichts Tübingen zu bezahlen. Auf jeden Fall werde ich nicht klein bei geben und auch dem Druck vom Betreiber standhalten. Ich lasse mich von dieser Person trotz Bedrohungen nicht weiter einschüchtern und wenn es so sein soll, werde ich mein Training dort fortsetzen und abwarten, was ihm wieder an Unterstellungen einfällt. Wenn er mich weiter mobbt, schrecke ich auch nicht davor zurück, die Polizei hinzuzuziehen.

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Meine Forderung an Fitness for you!: Unterlassung zukünftigen Mobbings und zukünftiger falscher Unterstellungen.


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Kommentare und Trackbacks (1)


29.12.2016 | 18:45
von Hans Jürgen Fischer noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst




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