334 Views | 11.03.2017 | 21:59 Uhr
geschrieben von ReclaBoxler-4349268

H&M Hennes & Mauritz B.V. & Co.KG (Hamburg)

Nachweisl. Retoure angebl. nicht angekommen - jetzt Infoscore

Im November 2016 habe ich online einen Pullover bei H&M bestellt und musste nach dem ersten Waschen (unangezogen) feststellen, dass er danach auf einer Seite kaputt war.

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Da dies nicht mein erster H&M Pullover ist, und ich gerade meine Kleidung von "Billigmarken" pfleglich behandle, habe ich dies mit zeitlicher Verögerung, da ich zwischenzeitlich "aus dem Nichts" in Krankenhaus musste, mit Bildnachweis reklamiert.

Mir wurde mitgeteilt, dass ich mit dem Code 99 den Pullover nachträglich bei Hermes als Retoure aufgeben kann, was ich am 21.02.2017 auch nachweislich getan habe.

Den Einlieferungsbeleg habe ich H&M noch am selben Tag per E-Mail geschickt, und erhielt am 22.02.2017 eine E-Mail der Mitarbeiterin "D.", dass die Retoureabwicklung bis zu 14 Tagen dauern könne und ich diesbezüglich noch Rückmeldung erhalten werde.

Die Tage vergingen und ich habe die Angelegenheit vergessen.

Heute erhielt ich einen Brief von Infoscore mit der Aufforderung, knapp 60 Euro (mehr als das Doppelte des Kaufpreises) zu zahlen.

Nachdem ich zunächst Infoscore per E-Mail Verlauf (nebst Scan des Einlieferungsbelegs) über die Retoure informiert und der Aufforderung widersprochen habe, rief ich bei H&M an, um nachzufragen, weshalb mir Infoscore auf den Hals gehetzt wurde.

SCHLAGWORTE

Die sehr unfreundliche Kundendienstmitarbeiterin "A." wollte mich zunächst darüber belehren, dass ich überhaupt keine Retoure getätigt habe.
Dann wollte sie mich darüber belehren, dass ich das Retourenpaket nicht bei Hermes abgegeben habe, "Quittungsnummern fangen bei Hermes nie mit 99 an", obgleich ich mehrmals auf den Unterschied zwischen Sendungs-ID und Quittungsnummer hingewiesen habe.

Der Sendungsverlauf gibt an, dass das Paket am 23.02.2017 zur Retourenstelle des Versenders, also H&M, weitergeleitet zu haben.

"Das heißt aber noch lange nicht, dass der Pullover bei uns angekommen ist", teilte mir A. barsch mit.

Ich verwies auf §355, Abs. 3, BGB (= Versandrisiko liegt beim gewerblichen Händler), jedoch scheint A. in Deutschland geltende Gesetze nicht anzuerkennen, denn ich wurde laut dafür gerügt, mich nicht nach bzw. vor Ablauf der von D. in der E-Mail aufgeführten Bearbeitungsfrist erkundigt zu haben, ob der Pullover auch tatsächlich bei H&M angekommen sei.

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Daraufhin hielt A. Rücksprache mit dem "Backoffice der Fachabteilung", wo angeblich eine Frau D. den E-Mail Verlauf zu diesem Fall nachgelesen und A. bestätigt haben will, dass in der letzten E-Mail an mich doch explizit 14 Tage geschrieben stehen.

Meine Frage, was genau ich mit der Bearbeitungsdauer bei H&M zu tun habe, beantwortete A. nur mit "Ja, aber da muss man doch mal nachfragen" - einen entsprechenden Paragraphen im Gesetz konnte sie mir leider nicht nennen.

Es sei nun zu spät, die Sache sei an Infoscore abgegeben worden, ich hätte binnen 14 Tagen nachfragen müssen, ist das letzte, was A. mir noch auf den Weg gab.

Zu meinem Einwand, H&M sei sowohl der Auftraggeber von Hermes als auch von Infoscore, und könne sich als solcher sehr wohl an beide wenden, hatte sie nichts mehr zu sagen.

Ich fordere hiermit, dass H&M Infoscore von meiner Person "abzieht".

Weiterhin fordere ich, dass der Kaufpreis für den nachweislich retournierten Artikel meinem Kundenkonto gutgeschrieben wird.

Zwecks Schadensersatzansprüchen etc., möchte sich H&M bitte an Hermes, und nicht an mich, wenden.

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Meine Forderung an H&M Hennes & Mauritz B.V. & Co.KG: Der inzwischen von Infoscore angemahnte Kaufpreis für den retournierten Pullover soll gutgeschrieben werden.


 
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