Deutsche Post (Bonn)
Laufmüde Mitarbeiter in der Postzustellung
Gestern gab ich ein Einschreibebrief per Übergabe bei unserer Postfiliale in Berlin auf.
Es haben sich bereits 5 ReclaBoxler angeschlossen.
Meine Oma ist sehr stark gehbehindert. Der Postbote bringt ihr das ja bis an die Tür. Denkste!!!! Nein er klingelte ja noch nicht mal. Lediglich ein Zettel tronte im Briefkasten mit dem üblichen Text zur Entschuldigung der Faulheit des Mitarbeiters. Ich finde es dreist, dass man für so einen Brief stolze 4,25 Euro bezahlt, um ihn sich dann doch bei der Post abholen zu müssen. Warum stellt die Post IMMER solche Mitarbeiter ein. Mich würde ja mal interessieren, nach welchen Kriterien man dort die Mitarbeiter einstellt. Meine Oma wohnt in Gera, aber bei uns in Berlin ist das genauso. Ich bin von Berufswegen Koch. Was wenn, ich ein Essen koche und es dann angeblich an den Tisch gebracht habe. Und dann behaupte, der Gast war gar nicht am Tisch, er kann es sich in der Küche selbst abholen zum Aufschlagspreis von 25 Euro pro Essen??? Wie würde man denn darauf reagieren??
Beschweren kann man sich leider auf der Homepage auch nicht da, es erst gar nicht abzuschicken geht. Die Hotline kostet wie üblich sehr viel Geld. Aber so ist das hier in Deutschland. Traurig!!! Ganz frech finde ich ja den Werbeslogan, da brech ich zusammen. JEDER EINZELNE ZUVERLÄSSIG ÜBERBRACHT!! FÜR IHREN BRIEF GEBEN WIR ALLES!!! Da wird mir echt übel.

Bin seit dem auch aus Prinzip auf andere Zustellservice ausgewichen wenn ich verschicke.
2. Bis die gehbehinderte Oma mal an der Tür ist, hat der Zusteller schon 5 andere Häuser durch.
3. Versucht es doch mal selbst, die Zustellung. Durschnittlich 1200 Haushalte, ca. 3000-4000 Briefe, kataloge und Zeitungen, dazu noch tonnenweise Werbesendungen. Und alles innerhalb von 4-6 Stunden. Viel Spass.
"Unternehmensbereich BRIEF
Die Deutsche Post konnte ihre gute Position nach der vollständigen Öffnung des deutschen Briefmarkts am 1. Januar 2008 behaupten. Auch die Auswirkungen der wirtschaftlichen Eintrübung hielten sich bisher in Grenzen. Das Gesamtvolumen im Geschäftsfeld Brief Kommunikation erhöhte sich im zweiten Quartal um 3,2 Prozent. Außerdem hat die Deutsche Post auch die Zahl der Kundenkontaktpunkte weiter erhöht.
Der Umsatz im Briefbereich stieg im zweiten Quartal um 1,6 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro an. Das EBIT wurde trotz eines neuen Marktumfelds und gestiegener Kosten um 1,9 Prozent auf 321 Millionen Euro erhöht."
Bei 321.000.000,- EURO Gewinn vor Zinsen und Steuern läuft der Zustellbereich ja recht erfolgreich. Wäre interessant zu erfahren mit welchen "Vergünstigungen" die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat eingewickelt werden um die von Dieter Schmitt beschriebene Arbeitsbedingungen zuzulassen.
Auf die Firmenantwort bin ich jedenfalls sehr gespannt.
Nach jedem dritten bis vierten Haus läuft er zurück um sein Fahrzeug nach zu holen jetzt habe ich meine Haustüre überdacht somit wird die Briefpost nicht mehr in den Briefkasten gesteckt, sondern er wirft sie vor die Haustüre damit sich der Wind damit beschäftigen kann.
Darauf angesprochen gab er mir die Antwort: der Briefkasteneinwurf wäre zu klein (24cm breit 4cm hoch und sitzt mit Zustimmung seines Vaters, der ebenfalls Briefträger war seit 31 Jahren)
Kürzlich beobachtete ich Briefträger in unserer Kreisstadt, die waren mit dem Fahrrad unterwegs, aber da ging's rund, die haben ja die doppelte Arbeit als die bei uns auf dem Lande.
Da sollte man unsere Herrschaften einmal strafversetzen, damit diese das Arbeiten auch einmal lernen.
Eig. erwarte ich eine zustellung von paketen an der wohnungstür auch im hochhaus :(
Hallo,
ich bin Zusteller der Deutschen Post AG und wollte nur mal klar stellen, dass es nicht immer so ist. Ich arbeite seit 10 Jahren bei der Post, habe 680 Abgabestellen und davon 202 ohne Briefkasten. D.h. ich gehe bei über 200 Kunden ins Haus, Grüße und lege die Post im Haus ab.
Davon abgesehen muss man auch verstehen, dass der Zusteller für die Zustellung eines Einschreiben ca. 30-40 Sekunden an Zeit angerechnet bekommt. Klingeln bis jemand öffnet 20 Sek., klarstellen dass ein Einschreiben vorliegt 10 Sek.( wenn Kunde nicht noch fragt wo das her kommt usw.) na toll dann bleiben noch 10 Sek. um alles auszufüllen und im Amt einzuscannen. Ich weiss das ist schwierig zu verstehen, doch wer einmal zugestellt hat, der weiss das, dass die realität ist!
Und davon abgesehen, wer die AGB liest weiss das es so läuft mit dem Benachrichtigen. Weiss der Zusteller überhaupt von der Krankheit? War es der Stammzusteller? War es vielleicht wie so oft ein Vertreter der nicht mal den Ort/Stadt genauer kennt? All das spielt doch auch eine Rolle. Tut mir einfach einen Gefallen und schimpft nicht sofort auf die Zusteller, denn wenn wir alles von den Kunden was uns Ärgert ins Internet stellen würden, dann hätte das ganze www nicht genügend Platz, denn nette Kunden sind leider auch RAR geworden. Früher sprach man den Zusteller direkt an und nicht das Unternehmen direkt, aber das Zwischenmenschlich ist wohl seit dem Mellenium verloren gegangen!
Unsere Namen bleiben anonym, da die Deutsche Post auf unsere Reklamationen auch nicht reagiert.
de.reclabox.com/beschwerden/suche?searchstr=hermes
Außerdem würde ich mich an Ihrer Stelle mit der Ausdrucksweise zurückhalten. Würde mich nicht wundern, wenn Ihr Beitrag von 24.11.2009 | 07:14 gelöscht wird. Davon abgesehen, ich habe noch nie negative Erlebnisse mit der Post und DHL gehabt. Im Gegenteil, mir hat sogar schon öfters mal ein Postbote geholfen, wenn ich eine bestimmte Adressse oder Straße gesucht habe. Bei Hermes und DPD usw. wird oft vom Zusteller gefragt, wo diese oder jene Adresse ist.
Jetzt, wo ich etwas ländlicher wohne, und der DHL Bote früher Jahrzehnte lang der Postbote war (der Mann kennt jeden) gibt es keine Probleme mehr. Der Mann ist wirklich zuverlässig, nach dem könnte man die Uhr stellen. Aber leider ist das wirklich die Ausnahme.
Bis Mitte diesen Jahres wohnte ich in einem Neubaugebiet, meine Post war stets pünktlich und in etwa um die gleiche Zeit da, die Paketzusteller haben immer bei mir geklingelt und die Zustellung bis an die Wohnungstür (10. Etage, eine laufen) gebracht, wenn man nicht anwesend war, so haben sie diese bei der Nachbarschaft mit einem Zettel abgegeben.
Jetzt wohne ich etwas ruhiger in der selben Stadt, es wird nicht ein mal mehr geklingelt. Die Nachbarschaft wird nicht gefragt und wenn man Glück hat, befindet sich der Zettel im Briefkasten, und nicht öffentlich einsehbar an der Haustür angeklebt. Dies in einer Gegend, wo die nächste Filiale etwas entfernter ist. Wann die Trude mit der Briefpost vorbeikommt ist immer ein Rätselraten - mal mittags und mal nachmittags.
Die Krönung jetzt: uns werden regelmäßig leere Briefumschläge zugestellt. Nachzulesen hier: de.reclabox.com/beschwerde/22275-deutsche-post-essen-inhalt-aus-briefumschlag-entnommen
Hallo, bei mir kommt die Post erst gar nicht an, sondern geht unzustellbar zurück, obwohl der Name deutlich 1x am Klingelbrett und auch am Hausbriefkasten steht, somit habe ich Ärger mit QVC und deren Anwälten!
Also wie auch immer es gibt keine zuverlässige Zustellung mehr, ob Paket oder Briefe
Diese so genannten Übergabeeinschreiben und ähnliches werden eingescannt, es ist jederzeit möglich zu verfolgen, welcher Mitarbeiter die Sendung bearbeitet hat, und auch ob er sie persönlich zugestellt oder benachrichtigt hat.
Desweiteren haben wir ein knallhartes Qualitätsmanagement, die uns kontrollieren. Es ist manchmal sicherlich effektiver, einfach mal seinen persönlichen Briefzusteller anzusprechen bei Problemen, denn ja, wir können sprechen und evtl. Probleme lösen. Es reicht auch, einen Zettel am Briefkasten mit dem Vermerk "Briezusteller, bitte melden bei..."!
Ich denke, dass kaum ein Kunde weiß, was ein Briefzusteller leistet. Es wird immer maßlos übertrieben, dabei wird aber immer vergessen, das auch wir selbst Postkunden sind. Mit einem Lächeln, einem freundlichen Gruß, einem kleinen Plausch kommt man meistens schneller zum Ziel!
Wir sind Menschen, keine Roboter oder Computer. In diesem unseren Job braucht man die Fitness eines Hochleistungsspotlers und das Hirn eines Professoren. Kein Zusteller ist einfach zu faul, wir kommen bei Wind und Wetter und schleppen Tonnen von Post und Werbung zu unseren Kunden. Werdet alle freundlicher im Umgang miteinander und es wird für alle Beteidigten angenehmer.
Auch wenn Ihre beruflichen Leistungen von den meisten unter- bzw. nicht geschätzt werden, aber lassen Sie bitte die Kirche im Dorf.
Fitness eines Hochleistungssportlers? Hirn eines Professoren? -Also, ich bitte Sie, jetzt bleiben Sie mal auf dem Teppich. Wenn Sie selbst das Hirn eines Professoren haben, müssten Sie eigentlich wissen, dass Sie in diesem Fall ja nur von sich selbst sprechen können. Es sei denn, Sie kennen jeden Zusteller (deutschlandweit) persönlich. Auch sollten Sie bei aller Liebe ebenfalls bedenken, dass Sie sich schließlich diesen Beruf selbst ausgesucht haben. Und dazu gehört nunmal Tonnen von Post bei Wind und Wetter unters Volk bringen. Und von wegen "es wird immer maßlos übertrieben", mit diesem Thema scheinen Sie sich ja bestens auszukennen.
Und, und und. Es gibt solche und solche liebe Postboten und irgendwo ist immer ein schwarzes Schaf dabei.
Ich arbeite bei der Post und kann dieses Phänomen erklären. Tonnenweise Werbung und das alles in einer strikt eng bemessenen Zeit ca. vier bis sechs Stunden. Da hat der Postbote nicht viel Zeit zu warten und der Service bleibt auf der Strecke. Das ist doch überall so - wo Mitarbeiter eingesparrt werden, bleibt der Service auf der Strecke. Es sollen ja auch 40 Pakete in einer Stunde zugestellt werden. Also knapp über eine Minute für ein Paket. Wie lange soll man da klingeln und den Scanner muß man ja auch noch bedienen. Herr Appel bekommt ja auch nur 400.000,- im Monat.
So sieht die Realität aus.