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EBay International AG (Kleinmachnow)
"Private" Gewerbliche bei eBay
"Wer Ware extra zum Vekauf anfertigt, handelt eindeutig gewerblich" - so heißt es nicht nur in den eigenen eBay-Statuten.
Seit Monaten beobachte ich nun zwei Anbieter bei ebay, die unter der Bezeichnung "privat" mit schönster Reglemäßigkeit immer wieder die gleichen Fotos einstellen. Kaum ist der erste Schwung verkauft, stehen die gleichen Fotos wieder zum Angebot. Es werden Fotos von Fotos, Fotos von Postkarten, Fotos von Filmplakaten, Fotos von "Standbildern" aus Filmen, Fotos von Buchseiten etc. hergestellt, was das Zeug hält.
Ebay ist - nicht nur - von mir zig Mal auf diese Anbieter hingewiesen worden, Ergebnis: Jedes Mal die gleichen aus lächerlichen Textbausteinen zusammengewürfelten Antwortmails, in denen am Ende sicherheitshalber vermerkt wird, dass man das, was man gegen die Anbieter (wenn überhaupt) unternehmen wird, natürlich nicht bekannt geben kann wegen Datenschutz etc.
Nun, WÜRDE etwas unternommen, so bräuchte man gar keine Beschreibung dessen, was unternommen wurde, denn man würde sehen, dass diese Anbieter entweder verschwunden sind oder zumindest ihr Profil auf "gewerblich" umgestellt haben. Somit erübrigt sich schon mal dieser dumme Hinweis in den Mails.
EBay ist sogar so dummdreist, auf zehn Malige Meldung des gleichen Anbieters innerhalb zweier Tage zehn Mal das gleiche Antwortmail zu senden und jeweils anderer "Unterschrift". Wird dann der Ton der eigenen Meldung schroffer, bekommt man - oh, Wunder - tatsächlich ein Mail, welches nicht auf Textbausteinen beruht. Inhaltlich aber genauso nichtssagend ist, als wäre es überhaupt nicht geschrieben worden. Und sogar diese Mails erhält man zwei, dreimal hintereinander, abermals mit unterschiedlichen "Unterschriften". Wobei jedes Mal der erste Satz in etwa lautet, man hätte dies und jenes gemeldet und man würde seitens eBay erst jetzt antworten, weil so viele Eingänge vorliegen würden. Zehn verschiedene Personen und zehn Mal die gleiche Meinung, die in meinen Augen folgendermaßen lautet:
Schreiben Sie Ihre Beschwerde in dieser Kategorie.
Egal, ob wir in unseren Statuten von Fairness und Ehrlichkeit reden und zum Verkauf angefertigte Ware nur von "gewerblichen" Verkäufern angeboten werden dürfen, schreibt ihr dummen Leute mal und beschwert euch, wir machen doch, was wir wollen, und setzen uns über Recht und Gesetz hinweg. Denn schließlich würden wir ja ein paar Euro verlustig gehen, würde er jetzt noch "private" Anbieter dann ggf. nichts mehr anbieten.
Dass eBay dabei auch Betrügereien unterstützen könnte - egal! Im Profil "private", aber vom Angebot her eindeutig gewerbliche Anbieter nehmen den Käufern das Recht auf evtl. Rückgabe der Ware bei Nichtgefallen oder Beschädigung und entziehen sich einer ggf. anfallenden (Gewerbe-)Steuer. Aber über "so was" sieht man bei eBay "großzügig" hinweg, immer die Dollar- bzw. Eurozeichen in den Augen. Das Handlen von eBay ist mit einem Wort zu bezeichnen: Schäbig!






Mich persönlich ärgert es auch gewaltig, daß immer mehr "private" Anbieter dort gemeldet sind, die augenscheinlich gewerblich sind, um die Rückgabe und Umtauschrichtlinien zu umgehen.
Wenn Ihnen solche Anbieter auffallen, dann ersteigern Sie zum Schein einen Artikel und schon haben Sie die Daten, die sie benötigen, um eine Betrugsanzeige bei den Steuerbehörden einzuleiten.
Als EBAY-Käufer habe ich oft genug eine Rechnung angefordert, sofern ich diese für einen Betriebsausgabenabzug benötige. Viele Verkäufer reagieren gar nicht. Aber dennoch ist der Aufwand bei mir Betriebsausgabe. Die Lieferantenadresse ist bekannt. Das Finanzamt prüft meine Buchhaltung regelmäßig. Hier werden dann die besonderen Fälle entdeckt.
Oft sind die Verkäufer auch der Meinung, wenn sie sich als Lieferant im Ausland ausgeben, sich die Umsatzsteuer ersparen können, wenn sie die Ware von einem Ort aus dem Inland verschicken. Hier irren sehr, sehr viele. Und diese Fälle sind das "gefundene Fressen" für das Finanzamt. Ich habe in diesem Jahr drei Fälle hiervon bei mir in den Büchern. (z.B. Toner, Pkw-Zubehör, Büroartikel).
Die Steuerfahnung arbeitet ständig an diesen Ebayern.
Der Kunde merkt es sofort. Das Finanzamt erst in ein paar Jahren. Sie sind nicht verpflichtet, bei dubiosen Händlern einzukaufen. Sie selbst haben doch nicht Unannehmlichkeiten mit dem Finanzamt.
Das Finanzamt kann aber nur einen Überblick über die gewerblichen Verkäufer haben. Dem Beschwerdeführer geht es hier aber darum, daß viele bei eBay als Privat verkaufen, obwohl sie eigentlich ein Gewerbe anmelden müßten. Sie umgehen so einfach die gesetzlichen Regelungen wie das Umtausch und Rückgaberecht, sowie die Garantieansprüche.
Und solange die Gerichte in Deutschland unterschiedliche Ansichten haben, ab wievielen Auktionen man als gewerblicher Verkäufer gilt und was noch privat ist, solange ändert sich daran auch nichts.
Denn eBay ist es egal, ob privat oder gewerblich, Hauptsache die Kohle stimmt.
Cappo
Wenn etwas über ein öffentliches Gericht läuft, dann erfährt das Finanzamt auch davon. Es dauert eben lange, bis die Behördenmühlen mahlen.
Es ist ärgerlich, wenn man Garantieansprüche durchsetzen will. Das verstehe ich.
Aber man muss doch nicht kaufen, wenn man Bedenken hat. Man kann auch mit der Bewertung einige Zeit warten.
- Steuerhinterziehung decken
- Händler als Private auftreten lassen zum Schaden der Verbraucher
- Betrügerische Bieter nicht ausreichend verfolgen
- Verbotenen/giftigen Dreck aus China dulden, der nach deutschen bzw. europäischen Gesetzen nicht handelbar wäre
- teils wohl auch Diebesgut oder Waren aus dubiosen Quellen dulden
Wer da noch kauft, ist selber schuld.
PS: Außerdem möchte ich fast wetten, dass eBay man auf diesen Seiten eine Antwort scheut!
Aber um mit D. Weber zu sagen: Wer da noch kauft, ist selber schuld.
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Und ebay? Ebay freut sich - hat es doch wieder jede Menge Provision bekommen - egal, ob es damit Betrug am Kunden unterstützt oder nicht. Und das ist EIN Anbieter, von seiner "Sorte" gibt es zigtausende.
Die Finanzamt-Prüfer scheinen diesen Anbieter wohl noch nicht "bemerkt" zu haben - heißt es doch, dass schon ab Beträgen von 100 Euro im Monat oder mehr als 10 ähnliche "Gegenstände" beobachtet wird, wenn sich der Anbieter "privat" nennt....
Und ebay? Ebay freut sich - hat es doch wieder jede Menge Provision bekommen - egal, ob es damit Betrug am Kunden unterstützt oder nicht. Und das ist EIN Anbieter, von seiner "Sorte" gibt es zigtausende.
Die Finanzamt-Prüfer scheinen, diesen Anbieter wohl noch nicht "bemerkt" zu haben - heißt es doch, dass schon ab Beträgen von 100 Euro im Monat oder mehr als zehn ähnliche "Gegenstände" beobachtet wird, wenn sich der Anbieter "privat" nennt.
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Oder sammeln Sie die Profile vermeintlich privater Anbieter und bieten Sie diese der Steuerbehörde zum Kauf an. Schicken Sie vorab 5 Stichproben, von denen Sie sicher sind, dass diese eindeutig gewerblicher Natur sind.
Ich kann den Beschwerdeeinreicher gut verstehen, was bei diesem Verein allein innerhalb eines Tages für Lug und Betrug abgeht, reicht täglich aufs neue für eine Schließung dieses Ladens.
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
Und wer glaubt, dass ein Privatmann innerhalb 12 Monaten 300 Flaschen Jack Daniels geerbt oder zu viel privat gekauft hat, denn kann ich nur noch auslachen! Ich lasse jetzt auch abmahnen, denn ich muss als gewerbliches eBay Mitglied all die obigen Auflagen erfüllen.
Und ich möchte nicht wissen, wie viele Hartz iv Empfänger als Verkäufer auftreten. :-))
Ich kann nur wiederholen, was ich in meiner Beschwerde u.a. geschrieben habe:
"Dass eBay dabei auch Betrügereien unterstützen könnte - egal! Im Profil "private", aber vom Angebot her eindeutig gewerbliche Anbieter nehmen den Käufern das Recht auf evtl. Rückgabe der Ware bei Nichtgefallen oder Beschädigung und entziehen sich einer ggf. anfallenden (Gewerbe-)Steuer. Aber über "so was" sieht man bei eBay "großzügig" hinweg, immer die Dollar- bzw. Eurozeichen in den Augen. Das Handlen von eBay ist mit einem Wort zu bezeichnen: Schäbig!"
Siehe auch den Kommentar von "Rudy" vom 22.02.2010. Besser kann man es nicht sagen.
Besser ist es gleich bei der Wettbewerbszentrale und den Finanzamt melden. www.wettbewerbszentrale.de/de/beschwerdestelle/beschwerdeformular/
Der Anbieter hat über 3000 solcher und anderer (kopierter) Fotos neben Filmprogrammen etc. verkauft - wohlgemerkt als "PRIVATER" Verkäufer. Laut Gesetz ist alles, was extra zum Verkauf angefertigt wird, automatisch als "Gewerbe" betrachtet. Ebay setzt sich aber auch hier wieder über Recht und Gesetz hinweg (allein von mir wurde ebay sicher 15 x auf diesen Anbieter hingewiesen). Damit unterstützt ebay Betrug, Unfairness und Steuerhinterziehung!
Der Anbieter hat über 3000 solcher und anderer (kopierter) Fotos neben Filmprogrammen etc. verkauft - wohlgemerkt als "PRIVATER" Verkäufer. Laut Gesetz ist alles, was extra zum Verkauf angefertigt wird, automatisch als "Gewerbe" betrachtet. Ebay setzt sich aber auch hier wieder über Recht und Gesetz hinweg (allein von mir wurde ebay sicher 15 x auf diesen Anbieter hingewiesen). Damit unterstützt ebay Betr-ug, Unfairness und Steuerhinterziehung!