51036 Views | 30.11.2008 | 20:07
von ReclaBoxler-7294774

PROVEA SA (Schweiz)

PROVEA soll mich nicht weiter belästigen


Bin kein typischer Schreiberling, will einfach nur von PROVEA in Ruhe gelassen werden. Wer einmal das Schnupperangebot (was nie angekommen ist) probiert, ist in der Konsumentenfalle. Ich habe an den Kundenservice geschrieben, an den Geschäftsführer ...
Drei Tangas, die ich nicht bestellt hatte, habe ich schon - ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bezahlt. Nur um meine Ruhe zu haben.

Dazu trotzdem eine Mahnung erhalten, inkl. Schnupperangebot - was nicht ankam!?!
Jetzt kamen schon wieder drei Tangas an, die ich nicht bestellt habe, die ich auch nicht will.

DIE SOLLEN MICH EINFACH NUR STREICHEN. Sie tun es offensichtlich nicht. Falls jemand eine Idee hat... Ich bin für einen guten Ratschlag dankbar.


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Meine Forderung an PROVEA SA: PROVEA soll mir nie wieder etwas schicken, mich aus der Kundenkarten streichen!


Firmen-Antwort ausstehend seit
 
 
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Kommentare und Trackbacks (62)


19.02.2009 | 02:59
von Ulrike Biernatowski | Regelverstoß melden
Da haben Sie das Schnupperangebot nie richtig verstanden. Man muss halt auch mal alles lesen, bevor man sich darauf einlässt. Es handelt sich bei diesen Angeboten um Abbonnements, die man mit dem ersten Angebot bestellt, s o f e r n
man der nächsten Lieferung n i c h t widerspricht. Man kann die nächste Sendung innerhalb einer Zeitspanne von ungefähr vier Wochen (geht auch per internet - kostenlos) überspringen, oder aber man schickt eine mitgesandte Karte zurück (das kostet natürlich dann das Porto), oder aber man ruft eine 24-h-Service-hotline an. Das wäre dann aber mit Abstand die teuerste Methode.
Sollte man den Stichtag verpassen, so kann man die Annahme der Ware auch verweigern, d.h. man öffnet das Paket, das man vergessen hat, abzubestellen erst gar nicht, geht zur Post, sagt, dass man die Annahme verweigern möchte; die erledigen dann dort das weitere. (Vermutlich wird Provea Sie dann aber aus der Kundendatei löschen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kontaktieren Sie aber lieber nochmal den Kundendienst.)
Meine Aussagen beruhen auf eigenen Erfahrungen und Erfahrungen von zwei weiteren Familienmitgliedern. Ich selbst bin dort seit November 2006 als Kunde registriert und mal nehme ich die übrigens ausgezeichnete Herrenunterwäsche, mal überspringe ich die Lieferung auch. Seit ich die ersten Unterhosen bezogen habe, kaufe ich keine anderen mehr, denn die Qualität ist für den Preis (z.Z. 14,90 € für zwei Slips, 16,90 € für zwei Boxershorts, bzw. 18,90 € für zwei Boxer-shorts Sport line mit 48% Modal) o.k..
Bei C&A bekomm ich auch nichts Besseres für mein Geld, das ist immer so eine Überraschung, wieviel Wäschen die Dinger überstehen. Wie gesagt: Beziehe seit zwei Jahren, das erste Teil war das supergünstige Angebot für 0,00 € zuzgl. 2,90 € Versandgebühren. Ist etwas eingelaufen, weil ich 10 °C heißer wasche, als angegeben, aber das Gummi ist noch intakt, es gibt keine Löcher und die Farben sind auch nicht so verblichen, wie bei manch anderem Modell von irgendwelchen Grabbeltischen. Habe hier drei Männer mit Unterwäsche zu versorgen. Leider passen unserem jüngsten Sohn die kleinsten Shorts in Größe S noch nicht, weil er erst 13 ist und dabei sehr dünn. Die Shorts und Slips fallen eigentlich recht groß aus, die T-shirts dagegen gar nicht. Für meinen Mann nehme ich unten S und oben L. Und er ist wirklich kein Muskelprotz. Ein ganz normaler schlanker Mann mit Idealgewicht.

Habe mit dieser Firma also nicht so schlechte Erfahrungen gemacht wie Sie. Nur wußte ich, weil ich mir alles erst mal gründlich durchlese, auf was ich mich einlasse. Was man ausprobieren will, muss man nachher meistens extra kündigen. Ich wurde auch schon mal angemahnt, weil ich vergessen hatte zu bezahlen, aber die warten damit eigentlich auch recht lange, weil Sie einen als Kunden nicht verlieren möchten.
Einziger Nachteil: Mit jeder Lieferung und mit jedem neuen Vorschlag bekommt man immer immens viel Werbung mitgeliefert, um die man nicht gebeten hat, z.B. wieder Abbovorschläge der Firma Atlas-Versand. Zuerst supergünstig, dann muss man aber widerum dieses Abbo kündigen....
Vielleicht konnte ich Ihnen also etwas weiterhelfen.
MfG

19.02.2009 | 03:09
von Ulrike Biernatowski | Regelverstoß melden
Um Ihnen wirklich weiterzuhelfen, habe ich noch vergessen zu erwähnen, dass Sie sich auf der Provea-Kundenseite einloggen sollten. Dazu melden Sie sich mit Ihrer Kundennnummer, die Sie auf der Mahnung finden sollten an. Das geht mit Hilfe Ihrer e-mail-Adresse sofort in ein paar Minuten. Dann können Sie in Ihre Rechnung schauen, also Ihren Kontostand (alles, was älter als ca. 7 Tage ist.) Dort sehen Sie auch, ob Mahnungen versandt wurden. Einmal, glaube ich, habe ich dort auch eine Telefonnummer gefunden, die nicht 62 ct. die Minute kostet, wie in den Werbebröschüren.

19.02.2009 | 12:57
von Martin Kenter | Regelverstoß melden
Wenn die Frau Biernatowski mal nicht für Provea arbeitet ...... Wenn Produkte OK sind, gibt es doch für den Kunden keinen Grund, sich zu beklagen.

17.03.2009 | 21:25
von ReclaBoxler-1026361 | Regelverstoß melden
Bin der gleichen Meinung von Frau Biernatowski
Man sollte jalt schon mal richtig lesen worauf man sich einlässt.
Es ist ja nicht so, dass es kleingedrucktes ist.
Nein es steht klar und deutlich drauf.
Man ist in keinster Weise verpflichtet da man ZU JEDEM ZEITPUNKT kündigen kann.

31.03.2009 | 19:35
von Guido Müller | Regelverstoß melden
Heheh, reingelegt!

Ich gebe zu ich bin auch reingefallen, ich habe bei denen was bestellt und erhalten und bezahlt (meine Freundin hat gesagt, das Qualität Schrott sei).
OK, dachte ich, was solls...
Rund 4 Monate später kriege ich eine Mahnung für Lieferungen, die ich zahlen soll. Ist nicht viel, aber es wird wohl einige geben, die zahlen weil sie kein ärger wollen; nicht mit mir...

24.05.2009 | 11:57
von Klaus Schmidt | Regelverstoß melden
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wenn ich solche Angebote bekomme, dann habe ich eine Anfangsskepsis und lese genau, was ich für wenig Geld oder umsonst bekommen soll. Sind die Konditionen nicht klar oder schwierig zu ergründen, Finger weg. Vor allem, wenn es kuriose Kündigungsbedingungen beinhaltet oder der Firmensitz nicht klar erkenntlich ist.
Klar wollen die nur unser Bestes, aber das muss ich mit harter Arbeit verdienen. So bekommen nur die es, die auch mit offenen Karten spielen. Ich persönlich finde die Qualität gut, Sitz und Farbechtheit, bis jetzt nicht zu bemängeln.
Da habe ich von großen Mitbewerbern schlechteres in meinem Fundus. Genau wie der Siebener Pack vom Grabbeltisch für 4€, der über Jahre hinweg für die Arbeit erreicht hat. Das sollte jeder persönlich entscheiden. Iist der Preis für mich in Ordnung und wie lang habe, nutze ich die Ware für das Geld. So definiere ich für mich Qualität.

07.12.2009 | 19:28
von G. Jomen | Regelverstoß melden
Ich kann hier auch nur Positives schreiben. War mehrere Jahre Kunde von Provea. Zum 01.01.2006 änderte sich meine finanzielle Situation und ich kündigte, will heißen, dass ich von Provea leider keine Lieferungen mehr wollte. Klappte, ich bekam keine mehr. Mit Shorts von C&A, Werther 14,95, die ich, seitdem es mir wieder besser geht, trage, fiel mir doch wieder Provea ein, und ich werde künftig dort wieder Shorts und Strümpfe bestellen.

Kann ebenfalls nur Gutes von Provea berichten.
G.

26.01.2010 | 15:14
von Michael B. | Regelverstoß melden
Wir sind seit Ende 2009 auch in Proveas "Mahnmühle" gelandet.

Die Firma konnte mir trotz Aufforderung keinen Nachweis für das Zustandekommen eines Kaufvertrages liefern.

Um Ruhe zu haben, habe ich die Ware per Einschreiben auf eigene Kosten zurückgeschickt. Großer Fehler: inzwischen kam die 3.Mahnung.

Meine Meinung: Absolut unseriös!!

12.02.2010 | 17:00
von ReclaBoxler-5994422 | Regelverstoß melden
Mit Provea hat man nur Ärger. Da weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut. Meine Schwester hat mal bei denen etwas bestellt, zurückgeschickt und gekündigt und erhält dann dennoch zig Mahnungen und ein Inkasso Schreiben.
Irgendwann haben wir dann da angerufen, denen die Situation erklärt und das war´s dann auch. Absolut kein Informationausstausch. Mir ging es genauso. Habe da gekündigt und erhalte drei Wochen danach dennoch Lieferung und die gute alte Dame am Telefon sagt, mir liegt keine Kündigung vor.

18.02.2010 | 15:10
von ReclaBoxler-6778742 | Regelverstoß melden
Hallochen! Habe leider auch momentan meine Probleme mit dieser Firma, welche jetzt FKH GbR heißt. Angeblich hätte meine Tochter 2006 (also mit neun Jahren) etwas bestellt. Als Beweis haben sie eine Bestellkarte rangehängt, die, wer weiß, wer hätte schreiben können. Habe heute nochmal ein Fax hingeschickt, da der Vorgang sich jetzt hinzieht. Hatte allerdings nie Mahnungen vor der Inkassogeschichte im Briefkasten! Wortlaut anbei:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit fordere ich Sie letztmalig auf Ihre Forderung bezüglich des Vorganges 4731658 einzustellen! Meine Tochter hat weder bestellt noch ist sie dazu berechtigt, geschweige denn, 2006 im Alter von ca. 9 Jahren nicht geschäftsfähig und wir haben auch keine Waren von der Firma Provea diesbezüglich in Empfang genommen!
Diesbezüglich hätte ich auch nicht mein Einverständnis gegeben. Hierzu hätte es die Erlaubnis des Eriehungsberechtigten erfordert. Wenn einfach eine Bestellung (angeblich) angnommen wird, ist doch die Geschäftsfähigkeit desjenigen zu prüfen. Eine Bestellung auf einer Karte kann jeder machen etc. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Sie mir/bzw. meiner Tochter einen Kauf von Waren mit einer Bestellkarte unterschieben möchten. Dies finde ich sehr fragwürdig, da eine Bestellung bekanntermaßen nicht automatisch eine Lieferung, geschweige denn, eine Annahme von Waren nach sich zieht.

Da ich bereits mehrfach diesem Vorgang widersprochen habe, erwarte ich endlich eine Schließung dieses Vorganges!< Ich bin rechtschutzversichert und werde dies dann gegebenenfalls durch einen Anwalt klären lassen. Werde dies auch nochmal als Beschwerde aufführen hier!

11.03.2010 | 11:13
von Lisa Rauch | Regelverstoß melden
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil - wenn es sich nicht um solche Firma wie Provea handelt.
Ich habe bei Provea ein Einstiegsangebot angenommen, bezahlt UND gleichzeitig ein Kündigungsschreiben mitgeschickt, in dem ich das Abo gekündigt habe und darum gebeten habe, meine Kundendaten zu löschen.
Kurz darauf kam wieder ein Päckchen, ich habe es nicht angenommen. Anschließend mit den Kundenservice telefoniert, die Kündigung (erneut) erklärt, die Mitarbeiterin sagte, es wäre alles in Ordnung, ich bekäme nichts mehr.
Ach, ich Gutgläubige, einen Monat später kam das nächste Paket, wieder nicht angenommen.
Email an den Kundenservice: Ware zurückgesandt, Kündigung, Löschung der Kundendaten.
Von Provea kommt inzwischen die zweite Mahnung. Habe gerade per Mail wieder das Ganze durchprozediert. Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Und um den ganzen Provea-Mitarbeitern oder Kaufsüchtigen zu widersprechen: die Provea Ware war absolut schlechteste Qualität, da bekomme ich in jedem anderen Geschäft für das gleiche Geld WESENTLICH bessere Qualität.

Wer ebenfalls Probleme mit Provea hat, kann sich gerne melden unter xxx spider monkey gmx.de, um ggflls eine Sammelklage anzustrengen.

22.03.2010 | 20:49
von Alexander Kast | Regelverstoß melden
Beziehe seit Jahren Unterwäsche und Socken, meine Frau freut sich über neue Miriale-Produkte, gerne nehmen wir auch sehr günstige und kostenlose Werbemaßnahmen in Anspruch. Wir sind sehr zufrieden.
Manchesmal waren wir etwas verblüfft, z.B. als ich mehrfach die Lieferung von Socken unterbrochen hatte, weil es mir anzahlmäßig einfach zu viel war, wurde sogar von TONO-Socks der Verkaufsbroschürenversand eingestellt. So kann ich in Ruhe warten, bis ich wieder Socken brauche und dann ein kostenloses Neuangebot in Anspruch nehmen.

In Problemfällen rufe ich halt die Hotline an oder schreibe, bisher konnte immer alles zur besten Zufriedenheit geregelt werden.
Übrigens, meine Frau wurde schon von ihren Freundinnen bewundert, wegen ihrer tollen Unterwäsche, wenn diese nach Versandeingang gerade auf dem Tisch lag. Der Damemunterwäschekatolog sieht auch recht flott aus - was da geboten wird, ist schon toll und die Preise sind wirklich zivil.

23.03.2010 | 16:49
von Michael B. | Regelverstoß melden
Zu Abofallen im Internet muss schnellstens eine gesetzl. Regelung her.

www.golem.de/1003/74029.html

13.05.2010 | 21:24
von Manuela Bartsch | Regelverstoß melden
Erstens wird die Ware als Brief verschickt. Wenn man das Päckchenannahme verweigert, sollte man das der Firma nicht sagen, falls eine Mahnung kommt, sondern sagen, dass man nie etwas erhalten hat. Die Firma kann nicht nachweisen, dass sie es losgeschickt hat, da sie nichts auf der Hand hat. Wenn man doch erklärt hat, dass man die Annahme verweigert hat, sollte man einen Rechtsanwalt aufsuchen, ansonsten hat man keine Chance, denn man hat selbst nichts auf der Hand. Also, lieber frankiert als Päckchen zurückschicken und den Beleg gut aufheben. Man kann einen Brief nämlich nicht nachweisen lt. Post. Am Besten bei dieser Firma nichts bestellen.

12.07.2010 | 12:20
von Michael B. | Regelverstoß melden
Hilfreiche Links der Verbraucherzentrale

Abzocke im Internet www.verbraucherzentrale-bayern.de/UNIQ127892902227025/SES54137378/link461691A.html

Und wenn Sie reingefallen sind. www.verbraucherzentrale-bayern.de/UNIQ127892902227025/SES24965950/link462131A.html

Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassobüros www.verbraucherzentrale-bayern.de/UNIQ127892902227025/SES26741855
/link462351A. html

19.08.2010 | 14:09
von Klaus Störtebecker | Regelverstoß melden
Ich habe mal so'n tolles Kärtchen ausgefüllt, um ein paar Unterhosen zu bestellen. Da stand nix von Abonnement o. ä. Nur Versandkosten von 2,90 EUR waren zu zahlen. Habe ich auch gemacht, Ware kam.
Danach kamen immer wieder Sendungen an. Sie steckten im Briefkasten, d. h. ich konnte sie nicht ablehnen. Also, Schlüpper angezogen, Rechnung in die Tonne. Die Qualität ging so. Das Zeug ist aber keinesfalls den Preis wert, den Provea verlangt.
So nach vier oder fünf Warenlieferungen, die ich weder bezahlt noch zurückgeschickt (aber dafür getragen) habe, kamen dann die Mahnungen.
Irgendwann drohten sie dann mit Inkasso und Anwalt. Die Anschreiben sahen sehr authentisch aus. Geben sich ja Mühe die Herrschaften. Naja, ich habe mich köstlich amüsiert und die Briefe gemäß der Mülltrennungsverordnung entsorgt. Nun schreibt mir keiner mehr. Schade! Die Unterbuchsen sind auch schon kaputt. Die könnten mal wieder was schicken, unverlangt versteht sich.

Meine Freundin hat das Ganze ebenfalls durchgezogen. Sie bekam aber ganz schön Schiss, als in den Anwalts- und Inkassoschreiben Summen im vierstelligen Bereich verlangt wurden. Ich konnte sie aber überzeugen, nicht zu zahlen. Nun schreibt ihr auch keiner mehr.

Mein Tipp an alle: Keinesfalls Kontaktaufnahme mit denen und schon gar nicht irgendwas bezahlen oder zurückschicken, was man nicht verlangt hat.

10.09.2010 | 13:22
von ReclaBoxler-7719253 | Regelverstoß melden
Frage: Ist es in Deutschland nicht so, dass unbestellte Artikel bzw. Waren-Abos nicht bezahlt werden müssen? Mir ist so, als ob ich im TV bei WISO einen Beitrag mit diesem Thema gesehen habe. Ich wüsste nur gern einmal die rechtlichen Grundlagen - kennt die jmd?

14.09.2010 | 15:10
von Michael B. | Regelverstoß melden
Richtig. Unbestellte Ware muss weder bezahlt, zurück geschickt, noch aufbewahrt werden.
Zum Nachlesen: Hier ein Link vom Verbraucherinformationszentrum Bayern.
www.vis.bayern.de/recht/werbung/unbestellte_waren.htm

05.11.2010 | 15:48
von Claudia Berger | Regelverstoß melden
Nun das Problem im speziellen bei Provea ist, dass die Ware in bestimmten Abständen geschickt wird. Egal ob man sie bestellt hat oder nicht. Mit Ausfüllen der ersten Bestellkarte willigt man ein Abo ein. Man muss schon fast studiert haben, um aus dem Kleingedruckten ersehen zu können, dass man ein Abo eingeht. Nun hat man das Problem der Neugier. Öffnet man das Paket, ist noch alles ok. ABER öffnet man die Plastikverpackung der Unterwäsche, wird diese vom "Hersteller" als getragen angesehen und nicht mehr zurück genommen. Bleibt nur der Weg zur Hotline. Im Nachhinein schäme ich mich unendlich dafür, für diese Firma im Callcenter gearbeitet zu haben. Bei besagter Hotline wird man dann meist schnell und bestimmt abgefertigt. (Man hatte uns bei der Einarbeitung schon eingetrichtert, dass man pro Anrufer nicht mehr als drei Minuten brauchen dürfe.) Dazu kommt, dass der Mitarbeiter jederzeit auflegen darf.

16.01.2011 | 17:57
von Erika Lanz | Regelverstoß melden
Meine Tochter hat von Provea am 7.1.2011 eine Sendung erhalten, dabei hat sie gar nichts bestellt. Wie können wir herausfinden, wie diese Firma zu der Adresse kommt (Vorname übrigens falsch) und ihr einfach Dinge zuschickt, die ihr weder gefallen noch passen?

16.01.2011 | 20:00
von ReclaBoxler-9328220 | Regelverstoß melden
 spider monkey Erika Lanz:
Wie wäre es, wenn sie sich die Antwort selbst geben und einfach die Tipps lesen, die schon da stehen?
Hier nochmal: Unbestellte Ware muss weder bezahlt, zurück geschickt, noch aufbewahrt werden.
Zum Nachlesen: Hier ein Link vom Verbraucherinformationszentrum Bayern.
www.vis.bayern.de/recht/werbung/unbestellte_waren.htm

08.02.2011 | 13:19
von Erwin Stephan | Regelverstoß melden
Kundennr. 57.255.377/9/01
Saldo € mit Mahnung 42.60
Haben sie schon mal etwas gekauft, ohne vorher die Ware gesehen zu haben? Kaufen sie die Katze im Sack! Bestimmt nicht.
Nach der Beschwerdeliste schaut es wirklich nicht für ihren Betrieb gut aus. Wünsche, von ihnen nicht mehr belästigt zu werden oder ich übergebe es den Konsumentenschutz.

22.02.2011 | 03:04
von Shehrezad | Regelverstoß melden
Hi,
habe heute auch mal probiert, da zu bestellen, man bekommt den Link, z. B. wenn man was bei Yves Rocher bestellt, so zusagen als Dankeschön.
Ein BH-Set für 5,00.-Eur +2,90.- Versand, habe davon auch Screenshots gemacht, für alle Fälle. ;-)
Ich habe wirklich alles durch gelesen, da steht nichts von ABO, deswegen habe ich da auch bestellt. n meiner Mail steht unten folgendes:
IHRE GARANTIEN
• Hohe Qualität zu Niedrig preisen
• Kein Abonnement, keine Clubmitgliedschaft
• Keine weitere Kaufverpflichtung
• Volles gesetzliches Rückgabe- und Widerrufs recht (innerhalb von 14 Tagen nach Warenerhalt)

Hoffen wir mal, dass sie Recht behalten, wenn ich das hier so alles lese.

19.03.2011 | 17:48
von Anika | Regelverstoß melden
Es ist ja auch kein Abo wie z. B. bei einer Zeitschrift. Man kann die Lieferung jederzeit aussetzen oder kündigen, das geht per Telefon, mit der Antwort Karte oder auch per Mail ans Kundenservice. Ich hatte noch nie Probleme mit Provea, aber ist wohl nicht bei jedem gleich.

25.04.2011 | 11:06
von Bernd Unwichtig | Regelverstoß melden
Qualität hin Qualität her - die Art des Kundenfangs besonders der telefonische ist nicht korrekt. Es wird zu keinem Zeitpunkt klar, dass ein Bekleidungsabonnement eingegangen wird.
Transparenz ist ja wohl der Grundtenor einer jeden auf Vertrauen aufbauenden Verbindung. Bei der Wortwahl wird peinlichst darauf geachtet, dass der Angerufene auf keinen Fall das Abonnement erahnt.
Allein das Anrufen ist i. Ü. schon unzulässig. So viel zum Thema Seriosität. Rücksendungen verschwinden grundsätzlich bei Provea bzw. deren Eingang, selbst als Paket wird ignoriert oder bestritten.
So funktioniert Versand im Jahre 2011 sicher nicht!

Wer mit den Produkten glücklich ist, soll es weiterhin sein. Aber die hohe Zahl an Streitigkeiten sprechen wohl für sich. Der OTTO-Versand z. B. kennt Probleme dieser Art nicht, warum wohl?

Bei Streitigkeiten mit Provea oder deren Inkasso-Freunden: Ich würde dazu raten ,alle Briefe aufzuheben, aber darüber hinaus nichts zu tun. Wenn die Ware unbestellt kam, und so kommt sie bei Provea in endlosen Fällen, heben Sie sie auf und bieten Sie formlos per Postkarte die Rückholung an. Provea wird darauf i. d. R. nicht reagieren, so wenig i. Ü. wie auf Rücksendungen. Ob aus Bosheit oder Unvermögen ist ein internes Geheimnis der Firma.

Ihnen kann jedenfalls nichts passieren. Sollte Provea oder eine ihrer Handlangerfirmen (i. d. Regel UGV Inkasso) tatsächlich einen Mahnbescheid schicken, ist diesem zu widersprechen und das wars.
So ein Mahnbescheid kostet den Emittenten mehr als die Ware wert ist, der Nutzen des Vorgangs ist bei negativen Prozessaussichten wie im Provea-Kontext derart gering, dass er nicht erwogen werden wird.

Einen Prozess kann Provea normalerweise nicht gewinnen, da keine Bestellungen oder Versandnachweise vorliegen und überhaupt die ganze Vertriebsmethodik in Deutschland unzulässig ist. Nicht ohne Grund wird das alles von der Schweiz aus betrieben. Hierzulande würde es wohl Abmahnungen der Wettbewerber hageln.

Also - alles kein Problem oder Grund sich aufzuregen, höchstens über die Dreistigkeit, sich über in Deutschland geltende Regeln für den Fernabsatz hinwegzusetzen und dann mit Drohungen über Inkassofirmen herumzupoltern, die sich dafür einspannen lassen.
Aber über diese Branche lohnt es kein Wort zu verlieren.

MfG

Bernd

PS: Das hier soll nicht als Aufruf zu Bestellbetrug missverstanden werden. Wer ganz bewusst etwas bei Provea bestellt hat, soll es auch bezahlen. Die Qualität an sich ist OK, nur die Folgen eines Kontakts mit der Firma sind etwas nervig.

27.04.2011 | 20:29
von Erik Hart | Regelverstoß melden
Provea bzw. ihre Versandmarken, wie Miriale, Tono, Atlas-Verlag und noch einige andere, sind bekannt dafür, dass sie Kunden mit unverlangten Warenlieferungen zumüllen, wenn man einmal bestellt hat. Dazu kommt, dass die Rücksendung durch die Adresse in der Schweiz erschwert bzw. verteuert ist.

Ich habe mir im Nachhinein, nachdem meine Frau auch drauf reingefallen war, mal die originale Bestellung durchgelesen, und da war KEIN ABO enthalten, nur eine Klausel, dass man sich mit weiteren "Angeboten" einverstanden erklärt - was natürlich weder eine Abnahmeerklärung noch eine Verpflichtung zur Reaktion auf unerwünschte Zusendungen beinhaltet.

Nach deutschem Recht (§241a BGB) muss man unverlangt zugesandte Waren weder zurücksenden noch bezahlen.

Heißt: Man darf unerwünschte Zusendungen von Provea (alias Miriale, Tono, Atlas usw.) einfach behalten!

30.04.2011 | 17:46
von §241a BGB | Regelverstoß melden
Schergen jubeln hier falsche "Abonnements" unter!

Das schlimme hier und auch in anderen Foren zu dem Thema ist, dass alles mit Schergenpostings zugemüllt ist, die mit hämischen Kommentaren ("wer lesen kann, ist klar im Vorteil" usw.) den Opfern weismachen wollen, dass sie in die Falle getappt und damit tatsächlich rechtsgültige Verpflichtungen eingegangen wären (was sie wohl oft nicht sind). Das ist wirklich gefährliche und böse, weswegen ich meine, diese Postings sollten gelöscht werden. Meistens sind dann auch noch lobende Kommentare über die Firma oder Beschreibungen des untergeschobenen Pseudo-"Abonnenents" dabei.

In allen mir bekannten Fällen wurde auch bei einmaliger Bestellung, der unerwünschte Serienlieferungen folgten, KEIN ABONNEMENT abgeschlossen. Weder ein offen sichtbares, noch im Kleingedruckten (ob das überhaupt gültig wäre, ist eine andere Frage - da sollte mal ein Rechtsanwalt was zu sagen). Das ganze zielt offenbar in diesen Fällen nur auf die Unkenntnis der AGB, bzw. darauf, dass die Leute die Bestellkarten nicht mehr haben.

Eine Formulierung, dass man sich mit der "Zusendung weiterer Angebote" einverstanden erklärt, die man selbstverständlich ablehnen kann, hat weder mit einem Abonnement noch mit der Hinterrücks-Einführung des Prinzips "Schweigen=Zustimmung" zu tun (eigentlich bedeutet es nur, dass man damit die Zusendung von Werbung erlaubt). Ein Angebot braucht immer aktive Zustimmung, um zum gültigen Vertrag zu werden. Dass man es ablehnen kann, ist wie gesagt eine Selbstverständlichkeit, aber natürlich muss es nicht abgelehnt werden und schon gar nicht Ware für teures Porto ins Ausland zurück geschickt werden, damit kein Vertrag zustande kommt.

Ganz eindeutig ist §241a BGB: Unverlangte Ware muss ein Verbraucher von einem Versandunternehmen weder bezahlen, noch zurück senden oder längere Zeit aufheben (ob letzteres überhaupt, ist strittig).

Also bitte nicht von den Schergen hier ins Bockshorn jagen lassen!

Allgemein sinnvolle Verhaltensregeln (alles natürlich unter der Annahme, dass es wirklich um unverlangte Lieferungen/Pseudo-Abos geht, nicht um echte Bestellungen):

- Ware nicht auf eigene Kosten zurück schicken, keinen Aufwand um eine evtl. Rücksendung machen!
- Verhalten gegenüber Versandfirma, Anwälten, Inkasso:
-- Kein Schuldeingeständnis/Anerkenntnis einer Verpflichtung abgeben, insbesondere auch nicht implizit, etwa durch Teilzahlungen oder Einwilligung in Ratenzahlungen! Mit jeglicher Zahlung erkennt man auch einen unberechtigten Anspruch an!
-- Inkasso: man muss leider widersprechen, damit die nicht an Schufa&Co übermitteln dürfen (Einschreiben), neues Gesetz (BDSG) seit 1.4.2010. Grundsätzlich kann ein Inkasso nur Drohschreiben schicken und ggf. Rechtsmittel einleiten, mehr Handhabe haben sie nicht (also nur Droh-Dienstleister für die -echten oder vorgeblichen Gläubiger).
- Um mit jedem Schreiben steigende Inkasso- oder Anwaltsgebühren muss man sich keine Sorgen machen, die sind genau so illegitim wie die Forderung aus einer unerwünschten Lieferung; nicht selten werden sogar bei berechtigten Forderungen Fantasiegebühren angesetzt.

Wenn es ernst wird (soll vorkommen):
-- Gerichtlicher Mahnbescheid (wichtig: ist es wirklich vom Gericht, oder nur ein Drohschreiben vom Inkasso, in dem der Mahnbescheid angedroht wird): Innerhalb zwei Wochen widersprechen (auf mitversandtem Formular), bei Urlaub o. ä. kann man sich rückversetzen lassen. Dabei entstehen keine Kosten (außer Porto).
-- Strafanzeige (z. B. wegen "Warenkreditbetrug"): soll es auch schon gegeben haben (ich setze mal voraus, dass es wirklich um unbestellte Ware geht). Nicht zu Polizei-Vorladungen gehen (hat keine Konsequenz) und nichts sagen (alles was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden, was sie nicht sagen, aber nicht). Auch, wenn man eigentlich im Recht ist und nichts zu verbergen hat, kann man sich u. U. "verhaspeln", was dann gegen einen ausgelegt wird. Anwalt nehmen.
-- Prozess (zivil, nicht Strafprozess): kann auf Mahnbescheid folgen (Einschüchterungstaktik), unbedingt Anwalt nehmen. Ggf. nach Prozesskostenhilfe fragen, in der Regel dürfte sowieso Provea bezahlen; -).

Eigene rechtliche Mittel:
- Strafanzeige (wg. Betrug, Erpressung gegen Versand oder Inkasso): Dann unbedingt genau darlegen, warum die -bewusst- sich einen illegalen Vermögensvorteil verschaffen wollen.
- Abmahnung: Jeder Wäsche- oder Schreibwarenladen ist faktisch ein Wettbewerber (zu Miriale, Tono, Atlas-Verlag) und kann wettbewerbsrechtlich abmahnen, ggf. auf Schadenersatz klagen, wenn unlautere Wettbewerbspraktiken im Spiel sind. Problem: Abmahnkosten sind für zwielichtige Firmen eher Peanuts, für Kleingewerbetreibende oder Privatleute aber viel Geld. Auf Gegenabmahnungen vorbereitet sein.
- wenn Eintrag bei Schufa o. ä. : Einstweiliger Rechtsschutz (um den Eintrag und evtl. Folgen schnell los zu werden), Schadenersatz fordern (u. a. wegen Kreditschädigung).

01.06.2011 | 23:05
von Volker R. | Regelverstoß melden
Warum wird hier mit Kanonen geschossen? Ich habe mal das kostenlose Testangebot angenommen (und nur Porto bezahlt) und war mit der Qualität voll zufrieden. In der Folge habe ich mehrmals die angebotenen Artikel zum angebotenen Preis bezogen und wurde seriös bedient. Die Schweizer Textilqualität und Verarbeitung ist absolut einwandfrei. Als einmal - trotz meiner vorangegangenen Mitteilung, dass ich die nächste Lieferung nicht haben wollte - eine Sendung geliefert wurde, habe ich per e-Mail reklamiert und bekam eine Adresse in Deutschland mitgeteilt, wohin ich die Lieferung zurückschicken konnte, und zwar ohne Kosten für mich.
Wenn man über Internet (Provea.com) oder e-Mail mit der Fa. Kontakt aufnimmt und sich mit seiner KD-Nr. einloggt, kann man alle bisher gewechselten Mails auf seinem KD-Konto nachlesen und somit ggf. der Firma nachweisen, was man wann geschrieben hat. Also, was soll die Aufregung? Außerdem wird der gesamte Kontoverlauf angezeigt: Was wann geliefert wurde, wann bezahlt etc. Ich denke, das ist eine sehr seriöse Schweizer Qualitätsadresse, und die dämlichen Unterstellungen, dass die positiven Kommentare gefaked seien, sind einfach lächerlich.

07.06.2011 | 14:26
von Bertram Kaum | Regelverstoß melden
Oh, welch gewählte Ausdrucksweise "Schweizer Textilqualität und Verarbeitung". Da wird wohl jemand für derartige Lobeshymnen bezahlt.

16.06.2011 | 09:41
von ReclaBoxler-7019110 | Regelverstoß melden
Ich finde die Vorgangsweise unerhört. Ich finde, solchen Firmen sollte endlich das Handwerk gelegt werden.

02.07.2011 | 13:26
von Bozena Rudzki | Regelverstoß melden
Bozena Rudzki
Schlainingerstr 7E
7503 Grosspetersdorf
Kunden-Nr.46358489304
Nummer nächster Lieferung 1078 und alle nächsten bitte unterlassen, ich habe keinen Bedarf. Ich danke Ihnen.

Damit bitte dieses Schreiben betrachten als meine Kündigung, obwohl ich habe mich nicht bei Ihnen gemeldet und trotzdem wurde ich immer noch telefonisch benötigt, um etwas zu kaufen.

28.08.2011 | 17:20
von S. B. | Regelverstoß melden
Auch ich bin leider zum Opfer dieser Firma geworden. Meine heutige E-Mail an das Unternehmen kopiere ich mal an dieser Stelle, da der Sachverhalt daraus deutlich werden dürfte. Daten die evtl. rechtsschutzverletzend sein könnte,n habe ich anonymisiert dargestellt.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen musste ich nach längerer, studiumsbedingter Abwesenheit feststellen, dass von meinem Girokonto mehrfach Geldabbuchungen ohne Ermächtigung durch mich von Ihnen vorgenommen wurden. Die Summe der unberechtigt durchgeführten Kontobelastungen beläuft sich auf 56,40 Euro.

Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der nicht autorisierten Transaktionen:

11.03.11, Einzugsservice von XXX, BLZ XXX, KTO XXX, Betreff XXX, -18,80

20.05.11, Einzugsservice von XXX, BLZ XXX, KTO XXX, Betreff XXX, -18,80

22.07.11, Einzugsservice von XXX, BLZ XXX, KTO XXX, Betreff XXX, -18,80

Ich hatte Ihnen am 06. Dezember 2010 eine einmalige Einzugsermächtigung über einen Betrag in Höhe von 2,90 Euro erteilt. Hierbei handelte es sich um durch mich zu tragende Portokosten für die Zusendung von zwei Paar XXX Probesocken. Hierbei handelte es sich um eine unverbindliche Werbeaktion Ihres Unternehmens.

Mir liegt Ihre damalige E-Mail-Bestätigung vor, in welcher Sie ausdrücklich versicherten:

"• Kein Abonnement, keine Clubmitgliedschaft
• Keine weitere Kaufverpflichtung"

Dennoch musste ich nun feststellen, dass mir durch Ihr Unternehmen in den zurückliegenden Monaten zwei Sendungen zu jeweils drei Paar Socken zugesandt wurden, die ich keineswegs bestellt hatte. Ganz offensichtlich haben Sie ohne meine Zustimmung ein so genanntes "Socken-Abonnement" auf meinen Namen eingerichtet. Des weiteren haben Sie bei meiner Bank das Vorliegen einer Lastschrifteinzugsermächtigung vorgetäuscht.

Ich möchte in Ihrem Interesse davon ausgehen, dass es sich bei den beschriebenen Vorgängen lediglich um ein Versehen Ihrerseits handeln muss und gewähre Ihnen daher eine Frist von sieben Banktagen für die Rückzahlung der unberechtigten Kontolastschriften.

Sollte die geschuldete Summe i. H. v. EUR 56,40 bis zum 6. September 2011 nicht auf meinem Bankkonto eingegangen sein, werde ich bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Stuttgart Strafanzeige gegen Sie erstatten. Des weiteren werde ich die für Sie tätige Bank (XXX XXX) über die Vorfälle informieren.

Die unaufgefordert übersandten Socken werde ich Ihnen gegen Erstattung der Portokosten i. H. v. EUR 6,90 in einem versicherten Postpaket zurücksenden. Eine Rücksendung behalte ich mir jedoch bis zum Eingang meiner oben aufgeführten Ausstände vor, um die Socken-Lieferungen ggf. der StA als Beweismittel übergeben zu können. Hierfür bitte ich um Ihr Verständnis."

Bin mal gespannt, ob diese Firma auf mein Angebot eingeht. Bin stocksauer, dass die sich völlig unerlaubt von meinem Konto bedient haben.

Gibt es in Hinblick auf die unautorisierten Lastschriften eventuell weitere Geschädigte, die hier mitlesen?

29.08.2011 | 13:44
von Vicky Funke | Regelverstoß melden
Leider habe ich auch Probleme mit Provea, zuerst kam die Testlieferung - massige Qualität - die Lieferung habe ich bezahlt. Irgendwann kamen Mahnungen für Ware, die ich nie erhalten habe. Ich schrieb dem Kundenservice und erhielt ein Formular "Nichterhaltensbestätigung" - diese füllte ich aus und schickte sie zurück, dann kamen Inkasso Mahnungen, dem Unternehmen schickte ich dann den gesamten Schriftverkehr. Statt einer Rückmeldung bekam ich ein Schreiben eines anderen Inkasso Unternehmens. Mittlerweile steht die Sache vor Gericht. Noch zu erwähnen ist, dass ich Provea mehrmals bat, die Sache zurück zu ziehen. Aus ca 40,- EUR sind wir mittlerweile bei 500,00 Euro, jedoch sehe ich nicht ein, etwas zu bezahlen, was mir nie geliefert wurde. Mehrmals verlangte ich einen Liefernachweis - ohne Erfolg. Lt. der Einschätzung der Verbraucherschutzzentrale wird das Verfahren wohl eingestellt werden, jedoch habe ich Auslagen für Porto, Telekommunikationskosten und Zeit verloren.

29.08.2011 | 19:32
von S. B. | Regelverstoß melden
Vicky, verstehe ich das richtig, dass Sie sich inzwischen in einem gerichtlichen Verfahren mit Provea befinden? Wurde seitens Provea ein Mahnbescheid zugestellt, dem Sie widersprochen haben, so dass nun eine Forderungsklage gegen Sie geführt wird? Oder sind Sie Ihrerseits als Klägerin tätig geworden und haben Feststellungsklage erhoben? Wenn Sie nach Lieferung der Warenprobe keinen Kaufvertrag mit dem Unternehmen geschlossen haben (und das erfordert eine Willenserklärung sowie die Erfüllung diverser formaler Voraussetzungen), ist es völlig gleichgültig, ob Provea Ihnen Waren zugesandt hat und dies anhand einer Zustellungsbestätigung darlegen kann oder eben nicht. Das Unternehmen kann ohne einen gültigen Kaufvertrag keine Ansprüche gegen Sie durchsetzen. Sollten Sie aber tatsächlich und ausdrücklich weitere Warenlieferungen in Auftrag gegeben haben, muss der Kaufvertrag natürlich durch beide Vertragspartner erfüllt werden. Provea muss den Nachweis erbringen, die vereinbarte Leistung erbracht zu haben (das passiert normalerweise über den Zustellungsnachweis des Paketunternehmens), anschließend müssen Sie natürlich den vereinbarten Preis für die Leistung entrichten. Ich kann Ihnen 100%ig versichern, dass das für Sie zuständige Amtsgericht bei einer fehlenden oder zweifelhaften vertraglichen Grundlage (Kaufvertrag) keinen Titel erteilen wird. Ebenso wenig wird das Gericht eine Leistung als erfüllt betrachten, für die es keinen Nachweis gibt. Unter diesen Umständen scheint es mir völlig unverständlich, warum das Unternehmen sich finanziell demontiert, indem es einen Rechtsstreit eingeht, der seitens Provea nicht zu gewinnen ist. Haben Sie tatsächlich eine amtsgerichtliche Aufforderung zur Klageerwiderung erhalten?

30.08.2011 | 22:18
von Marta | Regelverstoß melden
Ja, ich habe auch mal ein Tanga bestellt dann kamen immer mehr Sachen, die ich nie bestellt habe. Das schlimmste ist, ich musste über 160 Euro bezahlen, ans Inkasso acoreus. Dann, wo es endlich vorbei war, dachte ich, kam wieder ein neuer Brief, aber von anderen InkassoUVG inkasso und das hat mich um gehauen, aber von der Firma Provea beauftragt, jetzt sind es wieder 109,50 und 91,74. Da rief ich an und sagte, ich hätte doch schon bezahlt, da sagte sie nur, das muss was anderes gewesen sein. Warum kommt es erst jetzt, nachdem ich alles bezahlt habe und dann kam ein Brief wegen Betrugs angeblich. Wegen welchen Betrugs? Brauche Hilfe und Rat.

12.09.2011 | 12:23
von Thalia Haas | Regelverstoß melden
Sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich keine weiteren Päckchen mehr wünsche. Ich will in Zukunft nichts mehr bestellen. Ich hoffe, dass Sie meine Entscheidung respektieren.

Freundliche Grüße

Thalia Haas

11.10.2011 | 02:05
von Stefan Müller | Regelverstoß melden
Alles Gute zum Dreijährigen!
3 Jahre und keine *offizielle* Antwort der Firma, das sagt schon einiges.
Aber haben die auch gar nicht nötig, es fallen ja seit Jahren immer wieder Leute drauf rein. Ich jetzt auch. Aber woher soll man wissen, dass "kein Abo" eigentlich "doch Abo" bedeutet.

Oben stehen ja schon einige gute Tipps, wie man mit dieser Masche umzugehen hat. Danke!
Zusammenfassend kann man sagen: Wer der Firma Geld dafür gibt, macht es nur noch schlimmer (für sich und andere, weil dann lohnt sich so was für die ja).

An alle, die hier ihre Kündigungen rein schreiben: Meinen Sie wirklich, dass ist der richtige Weg, vor allem wenn die Firma nicht mal auf die Anfangsbeschwerde hier reagiert?

An Marta: Unbedingt einen Anwalt nehmen!

P. S. Ich bin übrigens auch nicht von der Qualität des Kennenlernangebots begeistert, von der Firma erst recht nicht. :)

13.10.2011 | 11:25
von Jessica Heilmann | Regelverstoß melden
Ich finde, dass bei Provea ziemlich viel an den Mitarbeitern hängt. Ob die Vorgehensweise gut oder schlecht richtig oder falsch ist, mag ich nicht kommentieren. Ich beziehe seit ca. drei Jahren dort zwei Abos. Als ich einmal um eine Aussetzung bat, hat das sofort geklappt. Als ich meine Adresse ändern wollte, habe ich drei Anläufe gebraucht. Manche stehen anscheinend mehr auf die Provision als auf Kundenservice. Dass so viele Probleme mit dieser "Firma" haben, finde ich sehr interessant, da ich eigentlich auf der Suche nach einer Telefonnummer von Provea war. Und das hier gefunden habe. Hoffentlich habe ich da mal mehr Glück, wenn ich dort ganz "aussteigen" will.

17.11.2011 | 14:31
von Michael Sax | Regelverstoß melden
Sie sind nicht die einzige, die sich über das Geschäftsgebaren des Herrn Olivier Izard ärgert, der nicht nur bei PROVEA in der Geschäftsleitung sitzt, sondern auch noch in etlichen anderen Firmen, wie z. B. Mirial-Unterwäsche, wo die Klagen exakt dieselben sind. Keine Annahmen von Kündigungs- und/oder Rücktrittsersuchen und Methoden wie einst in den Buchklubs. Einfach daraus lernen und künftig erst im Internet über die Firma recherchieren, bevor sie bestellen. Das ist das brobate Mittel, das es diesen Firmen (Gott sei Dank) heute erheblich schwerer macht, als früher, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kündigung ist auch ganz einfach. Ein Schreiben schicken und darauf vermerken, dass Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" kündigen. Dann per Einschreiben mit Rückschein absenden. Die vier Euro fuffzich für den Rückschein sind immer noch günstiger als ein Anwalt. :-)

18.11.2011 | 17:06
von Ingo Inkognito | Regelverstoß melden
Liebe Frau Heilmann,
schön, dass sich wieder Mitarbeiter der Firma provea hier einfinden. Ich hoffe, es geht ihnen gut? Der Grund, warum sie auf dieses Forum hier gestoßen sind, ist dieses mal sogar sehr einfallsreich, aber leider nicht überzeugend. Wenn ich eine Telefonnummer eines Unternehmens suche, recherchiere ich in Branchenbüchern oder auf der Homepage selbst. Aber sie können ja jeden für dumm verkaufen.

An alle ängstlichen "Kunden" von provea:
Ihr habt versehentlich einen Fehler begangen und eure Daten im Internet angegeben? Ihr wurdet nur über monatliche Werbepost über Lieferungen aufgeklärt und mit einem Neu-Kunden- Angebot gelockt? Euch wurde Geld abgebucht? Willkommen, ihr seid nur eine/r von vielen?

Jetzt nicht nervös werden. Erst bei einem gerichtlichen Mahnbescheid tätig werden und diesen widerrufen (aber der wird nicht kommen), sonst alles ignorieren. Pakete ungeöffnet zu Hause horten oder Annahme verweigern. Geld zurück buchen lassen. Gegebenenfalls Anzeige erstatten. Irgendwann haben die die Schnauze voll. Wenn ihr euch dann beruhigt habt und ein paar Monate Gras über die Sache gewachsen ist und keiner Eure Pakete abgeholt hat, könnt ihr drüber lachen und euch die Schlüpfer über den Kopf setzen und zum Fasching/Karneval als Provea-Mitarbeiter gehen. ; )

Viel Spaß dabei

An Olivier Izard (Geschäftsführer): Denken sie doch bitte mal an die Bäume, die für ihre hässliche Unterwäsche und das Papier draufgehen. Die können da nix für.

Sarkasmus in dieser Beschwerde nicht ausgeschlossen.

02.12.2011 | 15:58
von Detlef Meier | Regelverstoß melden
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Wer bei Tono das Schnupperangebot bestellt, sollte nach der Lieferung die 2,90 Euro bezahlen, und gut ist.
Es gibt keine Abbos oder Clubmitgliedschaften! in unserem Staat für Wäsche und Bekleidung.
Wenn das nächste Päckchen kommt: einfach ein viertel Jahr liegenlassen und abwarten. Sollen Sie doch wieder abhohlen.
Die Mahnungen und Drohungen sind nur Makkulatur.
Sollte ein Gerichtlicher Mahnbescheid wirklich kommen, dem natürlich widersprechen. Aber das machen die Abzocker nicht, da Sie verlieren würden.
Also nur die Nerven bewahren bis die Gauner das Leid werden.
Im übrigen hat man für wenig Geld dann wirklich gute Ware.
ok?

25.12.2011 | 02:45
von Ist Egal Ist auch egal | Regelverstoß melden
Wenn ich mir die vielen Kommentare wegen dieser Firma im Schnelldurlauf ansehe, denke ich, da ist doch was faul.
Richtig ist, wenn ich mir von einer fremden Firma etwas bestelle, dann lese ich mir erst mal die AGB durch und weitere "Hintertürchen" - und die sind nun mal heutzutage völlig (leider) normal.
Die Anmerkung, die Qualitätsbezeichnung MODAL sei eine "revolutionäre Neuentwicklung", oder so ähnlich, ist erstunken und erlogen. Bereits in den 70-er Jahren bin ich als gelernter Textilkaufmann mit diesem Produkt im Verkauf, in div. Prüfungen und auch später als Produktionsgehilfe in verschiedenen Webereien konfrontiert worden.
D. h, dieses Unternehmen täuscht mit Aussagen, die nichtder wahrheit entsprechen.
Also Finger davon. Geht lieber in ein Fachgeschäft oder Kaufhaus - das lohnt sich allemal und Spaß macht es eh`mehr!

28.01.2012 | 00:46
von Elisabeth Roider | Regelverstoß melden
Bereits seit mehreren Jahren bin ich Kunde von Provea. Zwischenzeitlich hatte ich einmal gekündigt, da mir die Klamotten zu viel wurden. Dies ging problemlos mit einem kurzen Fax. Nun bin ich wieder Kunde, da ich das erste Billigangebot anforderte. Will man eine Sendung überspringen, so fülle ich den Aufdruck auf der Rückseite der Rechnung aus. Per Fax waren bis jetzt alle Wünsche einfach zu erledigen. Bei Produkten mit hohem Baumwollanteil ist die Qualität in Ordnung und sehr schön verarbeitet. Ich arbeite nicht bei Provea!

05.02.2012 | 19:18
von Hugo Radl | Regelverstoß melden
Kündigung
Senden sie mir Keine waren mehr, habe schon mal eine E-mail an euch gesendet das ich keine ware mehr möchte aber ich bekam erneut wieder eine Lieferung die ich zurück senden werde und das R. Porto erstattet habeb möchte. Hoffe das es diesmal zur Kenntnis genomem wird und jegliche weitere lieferung eingestellt wird Da ich die Ware weder Bezahlen noch zurück senden werde.
MfG. Hugo Radl

07.02.2012 | 13:52
von Mandy Bellmann | Regelverstoß melden
Ja was ist mit dennen die dort nie was bestellt haben und auch nichts angefordert haben. Und haben was bekommen von der firma.

07.02.2012 | 13:55
von Mandy Bellmann | Regelverstoß melden
Was ist mit dennen die da noch nie was bestellt haben und trotzdem was gekommen ist. Ich wuste von der Firma noch nichts.

VG mandy

11.02.2012 | 18:57
von Reiner Zufall | Regelverstoß melden
Melde dich auf www.provea.com mit deiner kundennummer die auf deiner rechnung steht an. nach der anmeldung log dich ein. in deinm persönlichen bereich kannst du links ganz unten das abo kündigen.

ps: ärgert euch lieber eure eigene dummheit! macht nicht immer andere für eure eigenen fehler verantwortlich! wie ich das hasse!
schon mal was von agb's lesen gehört? wie naiv muss man sein, dass man glaubt das einem auf der welt was geschenkt wird. notfalls bezahlt ihr mit euren daten siehe facebook & co!

greeeeez

12.02.2012 | 17:20
von ReclaBoxler-3402661 | Regelverstoß melden

Hallo,

ich hatte auch die boxershort für 2,90€ bestellt.

wenn ihr ein abo abschließt müsst ihr das shconkündigen. geht einfach auf die seite www.tono.com. meldet euch da an mit eurer kundennr. diese findet ihr auf der rechnung. in eurem privatenbereich könnt ihr dann ganz unten links auf "Kündigung Ihres Abonnements" klicken. wenn ihr etwas nicht wollt dann nehmt es nicht an oder schikt es zurück und kündigt es wie ich es euch beschrieben habe. ich hoff ich kann einigen helfen die nicht mehr weiter wussten.

ich bin selber ein großer kritiker diese verkaussystems allerdings kann man provea nichts vorwerfen. also mir war kalr das ich da ein abo wieder kündigen muss. eins ist auch klar. es wird nie etwas verschenk! es hat immer einen haken. in diesem fall ist der haken das abo das man extra kündigen muss.

ps: wer die ware behält und einfach nicht bezahlt wird nie vor gericht gewinnen!



15.02.2012 | 18:24
von Philipp Ratzkoswki | Regelverstoß melden
Hallo,

habe ein kleines Problem und zwar, finde ich unten links bei mir kein Feld zum "Abo deaktivieren", habe heute dieses Test Paket bekommen für 2,90€ und bevor ich jetzt neue Pakete bekomme möchte ich es direkt deaktivieren, nur bis jetzt bin ich ratlos wo?

15.02.2012 | 22:25
von §241a BGB | Regelverstoß melden
Nochmal (trotzdem nachher eine dringende Warnung) :

ES GIBT BEI PROVEA KEIN ABO!
Zumindest in keinem mir bekannten Fall, und ich hab einige gesehen.

Immer standen in den Bestellkarten oder AGB nur unbedeutende Floskeln wie "werde Provea-Kunde" oder "bin mit Zusendung weiterer Angebote einverstanden" (=Werbung, kein Warenabo! ).

Ich hab gerade zwei Helfershelfer-Beiträge vom 11. und 12.2. beanstandet, hoffentlich sind die bald gelöscht!

--- WARNUNG ---

Es gab in derartigen Zusammenhängen Fälle, wo Betroffene, nach Belästigung durch Inkassos, -illegale- Kontosperren hatten und bei der Bank gesagt bekamen, es läge eine Pfändung vor.

In so einem Fall:
NICHTS GEGENÜBER INKASSO UNTERSCHREIBEN! Keine Anerkenntnisse, Ratenvereinbarungen o. ä., die um dieselbe Zeit evtl. eintrudeln! Konto in P-Konto umwandeln lassen -> wieder Geld nach 3 Tagen!

Zum einen muss man unbedingt auf gerichtliche Mahnbescheide achten - die werden leider zunehmend auch bei Forderungen verschickt, und wer den Widerspruch verpennt, hat die Vollstreckung nachher fast unanfechtbar am Hals. Daher genau lesen und richtig, vor allem fristgerecht widersprechen!

ABER: Kontosperren können auch illegal durch sog. Vorpfändungen ohne vollstreckbaren Titel entstehen! Da werden entweder die Gerichtsvollzieher getäuscht (keine Prüfung auf Titel), oder es werden belanglose Schreiben von den Abzockfirmen an Banken verschickt! Die Angestellten bei der Bank erkennen sowas oft nicht! Man kann es durch Rückfrage beim Gericht (Aktenzeichen aus Schreiben an Bank) erfahren.

Das ist nach normalem Ermessen strafbar und man hat auf jeden Fall Anspruch auf Unterlassung und Schadenersatz für alle entstehenden Folgekosten, evtl. auch Schmerzensgeld, den man zivilrechtlich einklagen muss. Daher in so einem Fall sofort zum -dafür qualifizierten- Anwalt, ggf. nach Beratungs- und Prozesskostenhilfe fragen!

Wer in der Vergangenheit solche Kontosperren hatte und infolge dessen vielleicht was unterschreiben hat oder Titel am Hals hat, sollte unbedingt prüfen, ob für die Kontosperre überhaupt ein Vollstreckungstitel vorlag! Wenn nicht, kann er vielleicht die ganze Folgeabzocke beenden, weil von Anfang an alles illegal war.

Strafanzeige ist dann auch zu empfehlen, mit detaillierten Belegen! Wenn illegale Kontosperre und gleichzeitig Zusendung von Anerkennungs- oder Ratenzahlungsformularen, wo eine Aufhebung der Kontosperre bei Unterschrift angeboten wird: wegen Verdacht auf gewerbsmäßige Erpressung und Nötigung.

Leider sind einige zuständige Staatsanwaltschaften extrem unwillig und stellen die Verfahren routinemäßig ein oder behaupten gar, es läge keine Straftat vor. Aber die Anzeigen können evtl. später wieder aufgenommen werden und dann zu einer Verurteilung beitragen. Und ein Zivilrichter kann trotzdem auf strafbare Nötigung/Erpressung entscheiden und Schuldanerkenntnisse für nichtig erklären, sogar ergangene Vollstreckungstitel!

Die Anfechtungsfrist für solche illegal erzwungenen Anerkenntnisverträge (arglistige Täuschung, widerrechtliche Drohung) läuft erst ab dem Moment, wo man von der Illegalität beispielsweise einer Kontosperre erfährt! Auch nach Jahren!

21.02.2012 | 22:35
von §241a BGB | Regelverstoß melden
Also, die zwei vorherigen Beiträge hier kann man getrost in die Tonne kloppen! Häme über das angebliche Überlesen einer unsichtbaren Geheimschrift in den AGB, wo man ein ebenso unsichtbares Abo abschließt, dann Falschbehauptungen zur Einschüchterung (warum sollte man vor Gericht nicht gewinnen, wenn es den so wunderschön eindeutigen §241a BGB gibt, nach dem man den unverlangt zugesandten Krempel weder bezahlen noch zurück schicken muss). Und dann noch Links auf Provea-Webseiten, am besten noch Werbung.

Es gibt bei Provea, bei allen Bestellmöglichkeiten, die ich bislang gesehen habe (Karten, online usw.),

KEIN ABO!

Ob das in Einzelfällen anders ist, kann ich nicht sagen, aber die AGB und die Angebote waren in allen gesehenen Fällen lupenreine Einzelbestellungen. Allerdings sind dann bei den ersten Paketen Couponstreifen mit der Ankündigung weiterer (nie bestellter) Sendungen dabei.

Formulierungen wie "ich werde Provea-Kunde" oder "ich bin mit Zusendung weiterer Angebote einverstanden" bedeuten keinen Abschluss eines Abonnements oder irgendeiner Verpflichtung bzgl. weiterer Lieferungen!

Leider haben wir es bei Inkassounternehmen zunehmend mit zweifelhaften und teils illegalen Praktiken zum Eintreiben unberechtigter Forderungen zu tun, gegen die man nur zivilrechtlich wirkungsvoll vorgehen kann, weil sich die zuständigen Staatsanwälte taub stellen.

Man muss also ggf. gerichtlichen Mahnbescheiden fristgemäß widersprechen, sich gegen Klagen verteidigen (wenn man das tut, hat man sehr gute Chancen, wenn nicht, verliert man immer). Und wenn einem plötzlich das Konto gesperrt ist, sollte man keinesfalls irgendwelche gleichzeitig eintrudelnden Vordrucke von Inkassos unterschreiben, sondern erst mal einen Anwalt nehmen, prüfen, ob vielleicht eine illegale Vorpfändung des Kontos ohne jeden Vollstreckungstitel vorliegt (sowas soll's geben; Schreiben an Bank geben lassen und bei Gericht anrufen und abgleichen). In diesem Fall sollte man selbst auf Unterlassung, Schadenersatz und Schmerzensgeld klagen.

24.02.2012 | 15:59
von Tim Falk | Regelverstoß melden
Ich hatte in 2003/2004 mal Shorts von Tono (Provea) bestellt. Die waren aber nicht so toll und ich habe die dritte oder vierte Lieferung zurück geschickt und natürlich die weitere Lieferung abbestellt. Zwischendurch aber zuletzt habe ich 2005 eine Mahnung mit Inkassoandrohung bekommen. Den Forderungen habe ich immer widersprochen.

Nun, habe ich heute am 24.02.2012 einen gerichtlichen Mahnbescheid in der Post! Nach sage und schreibe round-about 8 Jahren strengen die ein Mahnverfahren an. Der ursprüngliche Betrag war wohl mal 12,00 EUR mit Gebühren und den ganzen Schnack werden nun 188,00 EUR gefordert!

Na, herzlichen Dank auch! Somit ist die hier reichlich praktizierte Strategie des "alles-ignorieren-was-kommt" kaum die Lösung um sich diese Penner vom Hals zu halten.

Anscheinend muss ich wohl doch meinen Anwalt kontaktieren.

26.02.2012 | 12:37
von §241a BGB | Regelverstoß melden
 spider monkey Tim Falk

Scheint eine relativ neue Entwicklung zu sein - gerichtl. Mahnbescheide, teils mehrfach, für unberechtigte und längst verjährte Forderungen. Teils an Leute, die behaupten, nie was mit Provea zu tun gehabt zu haben.

Offensichtlich nur Spekulation drauf, dass die Leute die Mahnbescheide ignorieren und dann jeden Mist reingedrückt kriegen (oder nachher per Säumnisurteil, wenn sie sich nich verteidigen). Wenn nur einer von 8 Leuten den Widerspruch verpennt, lohnt es sich (bei 188€ Forderung)!

Es ist schon richtig, diesen Forderungsmüll weitgehend -bis zum gerichtl. Mahnbescheid- zu ignorieren. Einen gerichtl. Mahnbescheid kann jeder jederzeit beantragen, ohne, dass irgendwas an der Forderung geprüft wird.

Diese Forderungen sind verjährt; mit diesem Stichwort "Verjährung" lässt sich eigentlich jede Klage sofort abweisen (natürlich sollte man die Forderungen auch insgesamt bestreiten). Problem: die Verjährung muss man aktiv vorbringen; wenn man dem Mahnbescheid nicht widerspricht oder sich im Prozess nicht verteidigt, kriegt man wahrscheinlich trotzdem den Mist reingedrückt.

Scheinbar sinnvoll: Das Mahnverfahren selbst ins streitige Verfahren überleiten, ggf. Widerklage bzw. negative Feststellungsklage erheben, außerdem Unterlassung und Schadenersatz für den Aufwand und die Unannehmlichkeit fordern. -> Anwalt! Am besten denen so viele Kosten wie möglich verursachen, damit es sich nicht lohnt!

P. S.: in meinem vorherigen Beitrag (21.2.) waren die zwei "vorherigen Beiträge" zum In-die-Tonne-kloppen die am 11.2. und 12.2. eingestellten - zwischenzeitlich fehlten einige der anderen Beiträge.

11.04.2012 | 15:02
von Reno Lange | Regelverstoß melden
Betreibt man mal Internetrecherche, stolpert man über Fälle im großen Style. Und ich rede von Fällen, die polizeilich bekannt sind!
Schlimm allein deswegen schon weil beim eintreiben der angeblichen Forderungen immer wieder schaurige Unternehmen wie FKH GBR ins Spiel kommen. Denen wird urplötzlich von der Provea der "Gläubiger"
abgetreten. Von denen wiederum wird als Prozessbevollmächtigter
die dudiose Rechtsanwaltskanzlei WEHNERT & KOLLEGEN eingesetzt, die in der Internetrecherge auch alles andere als seriös abschneidet!
Weiß wovon ich rede. Meine Mutter (82 Jahre) hat dort mal Klamotten bestellt. Es ist einfach unglaublich und skrupellos mit welchen Mitteln bei den oben genannten, ich nenne sie mal Unternehmen, vorgegangen wird. Hinzu kommt das keiner über den anderen etwas weiß (Anschreiben, Telefonate).
Mein Tip: Solltet ihr Menschen in euren Reihen kennen von denen ihr wißt das sie Post von Provea erhalten haben teilt ihnen mit das die erhaltene Post für den Ofen bestimmt ist.

11.04.2012 | 17:18
von §241a BGB | Regelverstoß melden
 spider monkey Reno Lange: Mit der Post im Ofen wäre ich vorsichtig, denn viele Leute schmeißen dann auch die gelben Briefe vom Gericht weg, mit der Folge, dass sie die Forderungen unanfechtbar am Hals haben. Dem gerichtlichen Mahnbescheid MUSS man fristgerecht widersprechen, sonst hat man die Forderung am Hals.

Und einen Prozess verliert man, wenn man sich nicht verteidigt. Die setzen gezielt darauf, dass Alte oder sozial Schwache nicht zum Anwalt gehen, sondern sich den Dreck gefallen lassen und das böse Spiel mitspielen, bis sie tief in der Tinte sitzen und auch juristisch kaum noch rauskommen. Genau deswegen werden auch tatsächlich gerichtliche Mahnbescheide und Klagen veranlasst!

FKH und UGV Inkasso sind personell teils identisch, genau so wie diverse Abzockfirmen, mit denen deren Schrottforderungen generiert werden ("schufafreie" Kreditvermittler, Gewinnspiel-Bestellungs-Generierer usw.).

21.05.2012 | 12:45
von Sue M. | Regelverstoß melden
Das geilste an dieser Fima ist, die schicken Mahnungen über Mahnungen raus, obwohl ich da schon bestimmt 1000€ offenstand habe und der Hammer ist. die liefern trotzdem weiter!
Jetzt mal ehrlich, wenn ich Geld von einem anderen bekomme, weil er meine Ware erhalten hat, dann schicke ich ihm nicht noch mehr von meinen Eigentum und beklage mich dann bei einem Anwalt (FKH) dea der Kunde nicht zahlt! Das ist schon von der Logik schwachsinnig, aber in dieser Firma schreibt jeder Mahnungen wie ihm es gerade gefällt, denn der Knüller ist, ich habe für ein und das selbe Produkt eine Mahnung erhalten und als ich anrief hieß es ich solle beide mahnungen bezahlen? Ehrlich? Ich habe nix der gleichen getan und MEIN Anwalt belächelte diese Firma nur. Also ist mir jede Rechnung, Mahnung, etc absolut Wurscht.

21.05.2012 | 12:51
von Sue M. | Regelverstoß melden
Achja und das Spiel, spiele ich jetzt schon seit geschlagenen 10 Jahren und selbst mein Anwalt macht sich da noch ein Spaß draus, hihi. Also Leute nehmt das nicht soooo ernst. Ich habe nämlich auch mal so einen tollen gelben Brief mitgenommen und ihm meinen Gericht mal gezeigt. fazit: Der Brief war nicht einmal rechtens! Denn der Berater bei dem Gericht, wo es angeblich her kam hatte diesen nicht einmal in seinen Akten. ganz komisch, oder? Ein Gericht was nicht weiß was es raus schickt! Ich kann gegen die Klagen haben die dort gesagt, aber ich finde es nur noch Lustig und mache aus langerweile diesen Spaß mit.

19.06.2012 | 05:09
von Joachim Reinhardt | Regelverstoß melden
Ich habe ein Paket von PROVEA bekommen, obwohl ich NICHTS bestellt habe. Habe das Paket zurück gesendet. Auf meine e-mails bekam ich keine Antwort. Sieht für mich nach ganz übler Abzocke aus!

16.10.2012 | 16:48
von Rene 1953 | Regelverstoß melden
Kann die ganze Aufregung hier nicht ganz nachvollziehen. Meine Frau bezieht schon seit ca. 10 Jahren Unterwäsche von Provea. Sie konnte jederzeit auf darauffolgende Lieferungen verzichten. Diese Mitteilung befindet ist immer in der aktuellen Lieferung. Natürlich kamen auch schon Mahnungen, weil sie vergaß die Überweisung auszuführen. Zwischendurch setzte sie bestimmt 2-3 jahre aus und es gab bisher nie ein Problem.

PS: Zur Qualität: Die erste Lieferung zeigt naturgemäß trage- und Waschspuren, ist aber immer noch sehr gut.

01.01.2013 | 15:03
von Anita Mühlstädt | Regelverstoß melden
Ich bin seit geraumer Zeit zum 2. Kunde bei Provea-daß man ein "Abo" eingeht, steht deutlich geschrieben-auch für den Fall, daß man keine weiteren Sendungen wünscht, der Hinweis, was zu tun ist. Ich habe bis jetzt nur Gutes zu berichten-ein super Preis-Leistungsverhältnis; ein wirklich guter Kundendienst. 3 der Herrenlinien habe ich wegen "Nichtmehrbedarf" gekündigt-auch da eine saubere Bearbeitung dieser Firma. Sachen, die ich in falscher Größe bestellt hatte, wurden mir kostenfrei überlassen, die Größen sind etwas abweichend, daher braucht man etwas Zeit, um das passende zu finden, aber der Kundendienst ist da sehr bemüht. Deshalb versteh ich nicht, wie sich hier Leute über Inkassomaßnahmen u. a. aufregen-wo, bitteschön hat den ein Anbieter etwas zu verschenken? -einfach mal richtig lesen-wer das nicht kann, sollte generell im Internet die Finger von den Tasten nehmen und lieber zur Kaffeefahrt wechseln-es gibt nichts umsonst!

14.01.2013 | 22:05
von §241a BGB | Regelverstoß melden
Ach nee, was Sie nicht lesen, Frau Mühlstadt!

In Provea-Bestellungen steht üblicher Weise folgendes so oder ähnlich im Kleingedruckten:

"Gleichzeitig werde ich Provea Kunde ohne weitere Abnahmeverpflichtungen und erhalte regelmäßig weitere Prospekte über Lieferungen, die ich bei Nichtgefallen problemlos ablehnen kann"

Bis vor einiger Zeit stand da noch was nur von weiteren "Angeboten".

Also: kein Abo, kein Vertrag, dass man regelmäßig irgendwas bestellt, was man dann noch für viel Geld in die Schweiz zurück schicken soll (obwohl es aus Deutschland geliefert wird). Auch die neue Variante kündigt nur Prospekte an.

Also unverlangte Lieferungen nicht zahlen und nicht zurück schicken!

Mit dem Eintreiben solcher Geldforderungen werden Leute bewusst über den Leisten gezogen; also sollten sie sich wehren!

Die Qualität der Ware ist hier übrigens nicht Thema - gelegentlich können auch Kleidungsstücke vom Kik mal gute Qualität haben.

Warum versucht Provea das Geld über Inkassofirmen einzutreiben, die bekanntermaßen vor allem höchst dubiose Forderungen aus "Kreditvermittlung ohne Schufa", Gewinnversprechen usw. eintreiben und sich als Opfer gezielt Alte und sozial Schwache aussuchen, wobei die dubiosen Firmen und Inkassos oft von den gleichen Leuten betrieben werden?

17.01.2013 | 22:03
von ReclaBoxler-4814219 | Regelverstoß melden
Habe am 20.12.2012 auf die nr. 874750/0698797759/ 66010075 -- 062372992011
überwisen 7,80 € Hans Löffler
und die zweide auch am 20.12.2012 auf 7414278 / 069897759 /66010075
/062535901018 7,80 Überwiesen Hans Löffler.

mit freundlichen grüßen Hans Löffer Bitte um Andwort.



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