1974 Views | 09.05.2008 | 15:59
von R. Pohl

"Künstler" Guillermo Vargas Habacuc (San Jose)

Brutaler Tiermord als "Kunst"


Der "Künstler" Guillermo Vargas Habacuc ließ im letzten Jahr einen Straßenhund einfangen, band ihn in einer Gallerie fest und ließ ihn verhungern, während er mit Hundefutter die Galleriewand beschrieb.

Die Zuschauer betrachteten dieses "Kunstwerk" gleichgültig, d.h. sie halfen dem Tier nicht. Damit nicht genug: Die Visual Arts Biennial von Zentralamerika hat den Künstler für dieses Jahr eingeladen, um seine scheußliche Aktion dort zu wiederholen.

BILDER
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1 Bild

Das muß verhindert werden!

Bitte unterschreibt hier gegen dieses geplante Verbrechen:

www.petitiononline.com/ea6gk/petition-sign.html

oder:

www.petitiononline.com/13031953/petition.html

Und schickt diese Informationen an alle Freunde und Bekannte!


Beschwerde bewerten!
Meine Forderung: Diesem "Künstler" muß das Handwerk gelegt werden!


 
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihre Firma/Marke/Institution?


Kommentare und Trackbacks (11)



09.05.2008 | 19:18
von Jaime Rodriguez | Regelverstoß melden
Wo ist denn das Problem, wenn die kunstsinnigen Gutmenschen ihre Freude am Tod eines Straßenhundes haben?

10.05.2008 | 08:26
von Marcus Thielen | Regelverstoß melden
Tierquäler sind Tierquäler und keine Künstler!

Wenn ein Möchtegern-Künstler, wie dieser Guillermo Vargas Habacuc, glaubt, mit seiner Perversion an die Öffentlichkeit gehen zu müssen, dann ist das schon schlimm genug und sagt alles über diesen Mann und die Leute aus, die seine Möchtegern-Werke besuchen. Das dann aber auch noch Kunst zu nennen, ist eine Ohrfeige für jeden ernstzunehmenden Künstler auf dieser Welt und bringt die gesamte Gemeinde in Verruf.

Jeder seriöse Kunstkritiker und Kunstliebhaber wird mir Recht geben, dass zu Kunst Kreativität gehört, welche eine Begabung ist. Natürlich gibt es Künstler, die mehr oder auch weniger begabt und damit gesegnet sind, dass es aber auch Künstler geben soll, die gar keine Kreativität besitzen, existiert nur in der Fantasie von Herrn Guillermo Vargas Habacuc und den armen kranken Menschen, die seine Perversion aktiv und passiv unterstützen.

Man stelle sich einmal vor, dass jeder alles machen kann was in seinem (kranken) Kopf so vor sich geht, unter dem Deckmantel der Kunst. Gesetzliche Beschränkungen mal außen vor. Wo kämen wir dann hin? Was ist mit einer öffentlichen Kindesmisshandlung oder einer Vergewaltigung? Mord? Wäre das auch "Kunst"? In den Augen dieser kranken Menschen wie Guillermo Vargas Habacuc und seinen Förderern vielleicht, aber zum Glück gibt es ja noch viele Menschen, die bei gesundem Verstand sind und Herrn/Frau R. Pohl hoffentlich unterstützen. Ansonsten könnte man schnell zu dem Schluss kommen, dass die Gefängnisse weltweit voll sind mit Künstlern und nicht mit Verbrechern.

Mir widerstrebt es, diesen Mann als "Künstler" zu bezeichnen, denn es gibt leider viele Menschen, in deren Kindheit manches falsch gelaufen ist. Das ist allerdings nicht kreatives Talent, was in eine Galerie gehört, sondern viel mehr psychisches Traumata, was in einer Anstalt behandelt werden muss.

12.05.2008 | 11:32
von Benjamin L. | Regelverstoß melden
Dekorative, den Mehrheitsgeschmack spiegelnde Objekte zu produzieren ist NICHT Aufgabe der Kunst. Das sich die zeitgenössische Kunst hauptsächlich mit Sex, Gewalt und Tod beschäftigt, mag nicht jedem gefallen, soll es aber auch nicht. Das das WERK von Vargas so starke Emotionen auslöst, spricht für seine künstlerische Qualität.

Zu konkreten Fall etwas zu sagen ist schwierig. Es gibt keine echten Quellen, hauptsächlich Blogeinträge von empörten Blogern, die sich auf andere empörte Bloger beziehen. Aus den wenigen Informationen lässt sich folgender Sachverhalt rekonstruieren: Vargas hat einen streunenden Straßenhund drei Stunden (Dauer der Vernissage) in den Räumen der Galerie Códice (Managua) angebunden. Danach wurde der Hund wieder auf die Strasse gelassen.

Vargas sagt: "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen."

Südamerika hat viele Probleme, brutale Ausbeutung von Kindern als Arbeiter oder Soldaten, weitverbreitete sexuelle Gewalt gegen Frauen, Korruption, Umweltzerstörung. Für mich sehe ich keinen Bedarf, mich einer Petition anzuschließen, die Zensur für einen Künstler fordert der sich mit mit genau diesen Realitäten auseinandersetzt.

Lieber Guillermo Vargas, machen Sie weiter!

13.05.2008 | 08:49
von Marcus Thielen | Regelverstoß melden
Wie ich schon andeutetet in meinem ersten Kommentar, ist leider Herr Guillermo Vargas Habacuc nicht der einzige kranke Mensch, über den wir zivilisiert denkenden Menschen uns ärgern müssen, weil man ihm offensichtlich nicht professionell hilft...

"Dekorative, den Mehrheitsgeschmack spiegelnde Objekte zu produzieren ist NICHT Aufgabe der Kunst." Das ist völlig richtig, sofern die Kunst überhaupt eine AUFGABE zu erledigen hat. Wenn Sie jedoch eine Aufgabe hat, dann doch bitte nicht den Verfall von Werten und Moral auch noch unterstützend, auf seine perverse Art und Weise zur Schau zu stellen. Richtig ist, dass es sehr schlimm ist, dass Menschen und Tiere, tagtäglich in unseren Straßen verhungern und selbstverständlich muss auch die Kunst ihre Grenzen in der einhaltung von moralischen Werten haben und wenn schon nicht das, dann wenigstens in der Einhaltung von gesetzlichen Grenzen. Wer anders denkt, wie beispielsweise der selbsternannte Kunstkritiker, Herr L. (der sich für sein ebenfalls gut recherchiertes, aber krankes Statement nicht einmal deutlich zu erkennen gibt), ist da nicht besser als der Täter (hier fälschlicherweise Künstler genannt) selber.

Wie man an dem Beispiel sehr gut erkennt, sind hier Grenzen längst überschritten und wenn man diesen Kranken nicht langsam Einhalt gebietet, dann müssen wir uns in der zeitgenössischen Kunst, die sich ja in Sex, Gewalt und Tod widerspiegeln darf und soll, vielleicht schon bald anschauen, wie beispielsweise die Frau/Freundin/Mutter, von Herrn Benjamin L. in einer Galerie in Códice (Managua) oder woanders, von Herrn Guillermo Vargas Habacuc, vor den Augen von Pseudo-Kunstverständigen erst vergewaltigt und später dann zu Tode gequält wird.

Geht Ihnen das zu weit, Herr Benjamin L., sobald es Sie persönlich betrifft, oder rufen Sie dann noch immer : "Lieber Guillermo Vargas, machen Sie weiter!" und "Keine Zensur für Künstler!"

Vielleicht ist es immer eine Frage, für WIE verantwortlich man sich am Leid von Mensch und Tier fühlt, welches jeden Tag auf der Welt geschieht. Wann fühlen Sie sich verantwortlich, Herr L.? Tatsächlich erst, wenns an Ihre "eigene Haut" geht? Findet Zensur erst dann statt, wenn Sie selber betroffen sind? Oder sind Sie noch abgestumpfter, als ich glaube?

Mit einem hat Herr Vargas leider Recht: Hätte er das verschmierte Hundefutter aus seiner Galerie, lieber vor der Türe an den halb verhungerten Straßenhund verfüttert und die Veranstaltungskosten für die Vernisage dazu benutzt, die Streuner in der Umgebung kastrieren zu lassen, damit dem Elend wenigstens etwas Einhalt geboten wird, dann hätte er es nicht in die Medien und damit in die Köpfe vieler Menschen geschafft, sondern eher in die Herzen weniger Anwesender. Es ist halt die Frage: Will ich Propaganda und Aufmerksamkeit, oder will ich lieber "im Stillen" Gutes tun? Der Fachbegriff lautet glaube ich ADS. Kunst ist allerdings keines von Beidem!

14.05.2008 | 15:49
von Benjamin L. | Regelverstoß melden
 spider monkey Thielen; Da hat ja Kurt Hager geschmeidiger argumentiert.
Noch mal zum Skandal: Ein Strassenhund wurde drei Stunden lang in einer Galerie angeleint.
So weit, so schlimm, könnte man sagen. Da ich fast täglich Fleisch esse, bin ich wohl nicht berechtigt, mich darüber allzu sehr aufzuregen. Herr Thielen, Sie als Veganer dürfen das.
Das Sie sich in diesem Zusammenhang eine Folter-Performance vorstellen, deutet auf ein Problem hin. Aber ein Problem das Sie, nicht Herr Vargas oder ich haben.

15.05.2008 | 09:10
von Marcus Thielen | Regelverstoß melden
Guten Morgen, Herr L.

Lassen Sie es mich für Sie noch einmal geschmeidiger argumentieren, damit Sie auf meine Fragen noch besser ausweichen können: Wann sollte ein Mensch (dazu gehören Künstler übrigens auch) anfangen gewisse Grenzen zu erkennen und zu respektieren? Erst, wenn es ihn selber betrifft? Sie konnten/wollten darauf nicht antworten, was vermuten lässt, dass Sie es genau SO sehen. Applaus und "Weiter so!!!" konnte ich nämlich bei meinem, zugegeben ebenfalls sehr kranken und glücklicherweise bislang fiktiven Beispiel, nicht mehr von Ihnen erkennen und lesen.

Vielleicht gestehen selbst Sie, den (meisten!) Menschen zu, nicht so egoistisch zu sein und ausschließlich an ihr eigenes Wohl und an den eigenen fragwürdigen "Spaß" zu denken. Für geistig gesunde Menschen, mit einem normalen Maß an Moral und Werten, sind Grenzen halt andere und fangen viel früher an. Sie kümmern sich nicht nur um sich selber, sondern setzten sich caritativ sogar meist für das Wohl der Schwächeren ein. Übrigens eine Eigenschaft, die uns Menschen trotz aller körperlichen Unzulänglichkeiten dabei geholfen hat, überhaupt auf der Erde zu existieren und sich sogar gegen die meisten Lebensformen durchzusetzen. Nur so konnten beispielsweise Familien und ganze Völker entstehen. Das weiss eigentlich sogar jeder Schimpanse, Orang Utan, Gorilla oder auch (wildlebende) Hund.

Die Tatsache, dass Sie keinen Grund sehen, sich über diese Tierquälerei "allzu sehr aufzuregen", sagt eigentlich schon alles über Ihre moralischen Ansprüche und Werte aus. Ein hinkender Vergleich mit einem überlebenswichtigen Grundbedürfnis wie Essen und Trinken, macht das nicht besser. Grundsätzlich, werden die Tiere, die auf Ihren Teller gelangen nicht vorher absichtlich und vorsätzlich gequält. Vielleicht informieren Sie sich kurz mal über die vorgeschriebenen Haltungsvorschriften von Tieren in professionellen landwirtschaftlichen Betrieben oder zumindest über das TSchG. Natürlich gibt es auch hier Unregelmäßigkeiten, über die ich mich, und da dürfen Sie sicher sein, Herr L., ebenso energisch aufrege, während Sie wahrscheinlich schon wieder applaudieren und "Weiter so!!!" gröhlen. Wir haben halt unterschiedliche moralische Ansprüche.

Menschen jedenfalls, um wieder zum Ursprung der Beschwerde zurück zu kommen, die unter dem Deckmäntelchen des öffentlichen Anprangerns von Mißständen, selber zu diesen Mißständen greifen und sie somit unterstützen und noch weiter voran treiben, da ihre Kreativität nur soweit reicht, Schlechtes zu kopieren, sind KEINE Künstler!!! Müll aus dem fahrenden Auto zu werfen, um auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen, ist nicht nur kleingeistig, sondern auch gänzlich ungeeignet und schon gar keine Kunst! Egal, was der Fahrer auch immer behauptet zu sein.

23.05.2008 | 18:46
von Chris Engler | Regelverstoß melden
Habe die Pedition schon unterschrieben. Dieser Mensch ist wiederlich und jeder der Geld und Zeit in dieser Galerie galassen hat auch. Ich bezweifle, dass einer dieser eckelhaften Menschen überhaupt schon mal richtigen Hunger hatte.

02.06.2008 | 18:28
von Paolo Fumagalli | Regelverstoß melden
Falls sie italienisch lesen könntest, lesst bitte hier, und dann reden

www.terranauta.it/nt/ecoart.php?id=230

02.06.2008 | 20:45
von Christina Blumenthal | Regelverstoß melden
Das sich so leicht so viele Deppen (> 1 Mio.) finden lassen, macht einen schon nachdenklich.

28.07.2008 | 02:47
von G. Hehl | Regelverstoß melden
Man müßte diesen Sack auch mal in der Gallerie festbinden und dann kein Essen und trinken geben.

28.07.2008 | 09:32
von Marcus Thielen | Regelverstoß melden
Vorsicht! Dann sind wir ja wieder da, wo wir NICHT hinwollen: Papier aus dem Fenster werfen, um auf die Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen!

Kleingeist hat Herr Guillermo Vargas Habacuc doch schon ausreichend als angebliche Kunst an Dumme "verkauft". Lassen Sie uns bitte klüger sein, Herr/Frau Hehl.



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