endgültig nicht gelöste Beschwerde | 641 Views | 09.07.2009 | 19:48
von H. Jedamski

TelDaFax (Troisdorf)

Kein Vertrauen mehr - habe heute Kündigung geschrieben!


Ich habe mich durch die damaligen günstigen Strombezugspreise locken lassen und bin seit dem 01.01.2008 TelDaFax-Kunde. Im März 2009 war ich sehr verwundert, weil eine deutlich höhere monatliche Abschlagszahlung per Lastschrift abgebucht wurde.

SCHLAGWORTE

Ich rief die Hotline an (kam sogar durch). Dort wurde mir auf Anfrage mitgeteilt, dass seit dem 01.01.2009 die Bezugspreise erhöht wurden, dementsprechend der monatliche Abschlag angepasst sei. Auf meinen Einwand, dass ich darüber vorab nicht in Kenntnis gesetzt wurde, sagte mir die Dame, dass es im November 2008 zu gewissen Versäumnissen bei der Benachrichtigung der Kunden kam, dieses aber nachgeholt werden solle.

Voller Hoffnung wartete ich eine gewisse Zeit - leider vergebens, dann fragte ich noch einmal schriftlich per Einschreiben/Rückschein nach, ob denn den nicht vorab benachrichtigten Kunden nun ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werde. Ich bekam per E-Mail zur Antwort, dass ich im November 2008 selbstverständlich vorab benachrichtigt worden sei, ein Sonderkündigungsrecht nun nicht mehr angesagt ist. Auch der Wechsel in einen günstigeren Tarif, der nur Neukunden angeboten wird, sei nicht möglich. Auf meine Frage, warum Abschlagerhöhung erst im März 2009, wenn die Strompreiserhöhung schon ab Januar 2009 erfolgte, wurde natürlich nicht eingegangen.

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Nun bekam ich heute von TelDaFax ein Angebot per E-Mail, welches sich an Bestandskunden richtet. Es werden gewisse Strompakete in unterschiedlichen Größen per Vorkasse angeboten. Es wurde für meinen Jahresverbrauch eine Ersparnis von 96,50 Euro/Jahr errechnet. Liebe Leidensgenossen, da gehen doch sofort alle Alarmlampen an! Auch wenn dieses Angebot seriös sein sollte, eine Insolvenz nicht ansteht, wie soll denn das bei diesem Kommunikations- und Abrechnungschaos funktionieren?

Kurzum - ich habe meine persönliche Konsequenz gezogen, die Kündigung per Einschreiben/Rückschein fertig gemacht und hoffe nun, dass TelDaFax nun auch entsprechend reagieren wird. Vielleicht schreibt mir mal ein Leidensgenosse, der ebenfalls im November 2008 nicht über die geplante Strompreiserhöhung in Kenntnis gesetzt wurde, entsprechend dem Vertrag nicht kündigen konnte, nun noch ein weiteres Jahr gebunden ist.


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Meine Forderung: Gewährung eines Sonderkündigungsrechtes, Einstufung in günstigeren Tarif - wie Neukunde!


Firma hat innerhalb von 14 Tagen geantwortetofortantwort
13.07.2009 | 12:27
Firmen-Antwort von: TelDaFax Holding AG
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hallo Herr Jedamski,

wie die Sache für Sie gelaufen ist, tut uns leid! Ich habe das hier im Haus mal nachvollzogen und festgestellt, dass alle betroffenen Kunden im November 2008 informiert wurden. Wenn Sie aber sagen, dass Sie das Schreiben warum auch immer nicht erhalten haben, glauben wir Ihnen natürlich ;-)

Die Versäumnisse, die Ihnen die Mitarbeiterin an unserer Hotline genannt haben will, existieren nicht. Diese Aussage kann sich nur auf die bereits mehrfach eingeräumten verspäteten Abrechnungen beziehen.

Zu unseren Tarifen möchte ich gerne ergänzen, dass Neukundenangebote durchaus üblich und legitim sind. Aber warum sollten wir nicht auch – wie passiert – unseren Bestandskunden erneut ein günstiges Angebot machen können? Sie haben ja selbst eine zusätzliche Ersparnis von etwa 100 Euro (!) ausgerechnet. Selbstverständlich können Sie entsprechend der Kündigungsfrist Ihren Vertrag mit uns auflösen. Wenn wir noch irgendwie weiterhelfen können, schreiben Sie uns doch unter reklabox spider monkey teldafax.de.

Herzliche Grüße Judith Tausendfreund Presse- und Öffentlichkeitsarbeit TelDaFax Holding AG
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Kommentare und Trackbacks (3)



13.07.2009 | 17:55
von H. Jedamski | Regelverstoß melden
Hallo Frau Tausendfreund,

erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort auf meinen ReclaBox - Eintrag.
Wissen Sie, was mich immer wieder traurig macht? Wenn schon wieder die Aussagen eines Verbrauchers in Zweifel gestellt werden, so wie in Ihrem Kommentar "Die Versäumnisse, die Ihnen die Mitarbeiterin an der Hotline genannt haben will... blablabla".
Jeder Teldafax - Kunde kennt die vielfältigen Pannen und Versäumnisse dieses Stromanbieters. Dann sollten Sie als Mitarbeiter dieses Unternehmens dem Kunden doch so viel Vertrauensvorschuß geben können und das berechtigte Anliegen nicht in Zweifel ziehen.
Kein Teldafax - Mitarbeiter ist bisher darauf eingegangen, warum die monatliche Abschlagszahlung erst im März 2009 an die Strompreisverteuerung vom 01.01.2009 angepasst wurde. Noch mit der Jahresabschlußrechnung, welche mir mit dem Datum vom 02.02.2009 zuging, war die niedrigere, alte Abschlagzahlung angezeigt. Diese Dokumente habe ich Teldafax alle als Kopie zukommen lassen, um das Versäumnis der Nichtbenachrichtigung der Tarifanpassung glaubhaft machen zu können. Ich erwarte immer noch, dass nach der Aufzählung dieser eindeutigen Fakten, Teldafax mir das Sonderkündigunsrecht wegen der Tarifanpassung einräumt.
MfG H. Jedamski
.

28.07.2009 | 17:33
von H. Jedamski nocht nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
TelDaFax ging nicht auf meine Forderung ein. Mir wurde die Kündigung zum 31.12.2009 bestätigt.


26.09.2009 | 18:00
von H. Jedamski endgültig nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist endgültig nicht gelöst.




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