Durch Deutsche Post gelöste Beschwerde. | 261 Views | 06.12.2019 | 19:37 Uhr
geschrieben von ReclaBoxler-3361901

Deutsche Post AG (Bonn)

Einwurf-Einschreibegebühr "für die Katz"

Ich habe am 15.10. einen Einwurf-Einschreiben-Brief in der Postfiliale aufgegeben. Dies erfolgte auf Wunsch des Empfängers, um eine Sendungsnummer zu haben und den Weg des Briefes nachverfolgen zu können.

SCHLAGWORTE

Es war ein kleinerer wattierter Umschlag mit einem fühlbaren Inhalt. Man gibt also einen Brief nicht umsonst als Einschreiben auf, sondern man möchte anhand der Sendungsnummer wissen, wo er sich gerade befindet und wann er zugestellt wurde….

Nach den obligatorischen 7 Tagen „Wartezeit“ habe ich dann den Empfänger kontaktiert und gefragt, ob er den Brief mittlerweile erhalten hat oder ob er in der Postfiliale „verschlampt“ wurde. Ich erhielt umgehend Antwort, dass der Brief schon längst bei ihm eingetroffen wäre……

Wundervoll – wäre ich nicht auf die Idee gekommen, den Empfänger zu kontaktieren, hätte ich nach diesen 7 Tagen umgehend einen Nachforschungsauftrag gestellt, dessen Bearbeitung natürlich auch wieder Tage in Anspruch genommen hätte.
Gleichzeitig kommt man in der heutigen Zeit (leider) bei solchen Vorfällen auf die Idee, ob der fühlbare Inhalt des Briefes vielleicht einen „Postler“ neugierig gemacht haben könnte…. .

Hier jedoch handelte es sich um die Unfähigkeit derjenigen, die die online-Sendungsverfolgung betreiben - denn am 23.10. war der Sendungsverlauf noch immer auf Stand 15.10.: "Brief wurde am 15.10. eingeliefert"!

Auf entsprechendes Mail an die Deutsche Post erhielt ich zuerst einen nichtssagenden Textbaustein als Antwort, der auf alle und jede Beschwerde "passt". Auf meinen Hinweis, dass ich 2,20 Euro Einschreibgebühr quasi für nichts gezahlt habe und diese zurückfordere, da die Leistung (Nachverfolgung des Briefweges) nicht erbracht wurde, kam die kurze Antwort, dass der Brief am 16.10. zugestellt worden ist.

BESCHWERDEN GESUCHT
Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht?
Schreiben Sie Ihre Beschwerde.


Das jedoch interessiert mich nicht, denn die Sendungsverfolgung, für die ich auf Wunsch des Empfängers gezahlt hatte, wurde nicht auf dem aktuellen Stand gehalten - wie erwähnt, lautete sie noch 7 Tage nach Eingang beim Empfänger "wurde am 15.10. eingeliefert".

Dieser Vorfall wurde auch dem "Post-Ärger" der Verbraucherzentrale gemeldet, die die dort eingehenden Beschwerden an die Post weiterleiten. Bis heute - fast zwei Monate später - erfolgte keine Reaktion seitens der Deutschen Post, geschweige denn die Rückzahlung (in Briefmarken) der umsonst gezahlten Einschreibe-Gebühr.

Aber wahrscheinlich hat man momentan keine Zeit, weil man sich Gedanken um die nächste Portoerhöhung macht - wer weiß.

P.S: Ich denke mal, dass sich die Deutsche Post "weigert" Beschwerden der ReclaBox entgegenzunehmen. Sollte dies der Fall sein, wird die Verbraucherzentrale auch darüber informiert. Erwähnen möchte ich extra, dass es mir nicht um die 2,20 Euro geht, sondern um die "Arbeitsweise" der Post, für die umsonst gezahlt wird und die nichtssagenden Antworten die man von dort erhält.

Beschwerde bewerten!
Meine Forderung an Deutsche Post AG: Sendungsverfolgung auf aktuellem Stand halten und Rückzahlung der umsonst gezahlten 2,20 Euro (auch wenn es ein minimaler Betrag ist, hier geht es ums Prinzip).


 
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?


Kommentare und Trackbacks (3)


09.12.2019 | 11:47
von ReclaBoxler-3361901 noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Was von der Deutschen Post zu halten ist, sieht man daran, dass sie sich weigert, von ReclaBox Beschwerden entgegenzunehmen.

Man ist anscheinend zu feige, öffentlich zu antworten. Persönlich habe ich die zwei in der Beschwerde erwähnten nichtssagenden Textbaustein-Antworten erhalten - das wars.
Über die Beschwerde sowie deren Nichtannahme durch ReclaBox wurde mittlerweile die BNetzA informiert.


13.01.2020 | 18:27
von ReclaBoxler-3361901 noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Es gab eine weitere nichtssagende Ausrede seitens Deutsche Post nach dem Motto: "Wir kontrollieren regelmäßig unsere "Webseiten", da hat es halt mal was länger gedauert, muss der Kunde halt mit leben". - Diese "Antwort" ist natürlich auch entsprechend weitergeleitet worden und meine Forderung nach Erstattung des umsonst gezahlten Zuschlags bleibt ebenso bestehen.


14.01.2020 | 12:58
von ReclaBoxler-3361901 gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Und wieder mal sieht man, dass man nicht klein beigeben darf.
Soeben erhalte ich ein postalisches Entschuldigungsschreiben der Deutschen Post, dem vier 80-Cent-Briefmarken beigefügt sind.
Somit hat meine mehrfache Forderung nach Erstattung der umsonst gezahlten Gebühr, aber vielleicht auch ein "Anpfiff" durch den Verbraucherschutz ("PostÄrger") etc. genützt.




Minimieren ÄHNLICHE BESCHWERDEN
Minimieren BESCHWERDE TEILEN
Minimieren NÜTZLICHE LINKS
Minimieren BESCHWERDE KARTE
DIESES FENSTER IST FREI BEWEGLICH
close
Der Autor wünscht keine öffentliche Diskussion.
DIESES FENSTER IST FREI BEWEGLICH
close
Beschwerde drucken:


Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos OK, alles klar!