Von TEDi beantwortete Beschwerde. | 1177 Views | 10.05.2017 | 07:32 Uhr
geschrieben von ReclaBoxler-3288788

TEDi GmbH & Co. KG (Dortmund)

Unfreundliches Personal

Wo sind die netten Verkäuferin hin?

So was unfreundliches hab ich noch nicht erlebt. Ich bin immer gern zu TEDi gegangen, weil es Spaß machte, dort herum zu stöbern und die Mitarbeiterinnen immer freundlich waren, ein offenes Ohr hatten und immer hilfsbereit waren, auch wenn sie viel zu tun hatten. Dies hat sich schlagartig geändert, nachdem neues Personal eingestellt wurde. Man wird nicht bedient, bekommt kaum Antworten und wird nur in einen Gang verwiesen. Vom Kunde ist König ist nichts mehr zu spüren.

SCHLAGWORTE

Die jetzigen Mitarbeiter scheinen keine Lust zu haben.

Der Ladenumbau ist schön und freundlicher geworden. Nur wirkt er jetzt wie ein Ramschladen. Ständig Kartons vor den Tischen, sodass man aufpassen muss, dass man nicht fällt oder an die Ware nicht heran kommt. Die Tische wurden früher mit viel Liebe präsentiert, jetzt wird es drauf geschmissen und man findet nichts mehr. Einkaufen soll Spaß machen, dachte ich.

Was mir auch auffiel, dass sich ein Mitarbeiter (Mann Mitte 30, südl. Typ) vor den Kunden lustig machte über Diebstahl im Laden. So was geht ja gar nicht.

Mein Fazit: Mich hat TEDi als treue Kundin verloren, denn unfreundlich behandelt zu werden - das haben wir als Kunden nicht verdient.

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Meine Forderung an TEDi GmbH & Co. KG: Abmahnung der Mitarbeiter.


Firma hat innerhalb von 14 Tagen geantwortetofortantwort
10.05.2017 | 11:23
Firmen-Antwort von: TEDi GmbH & Co. KG
Abteilung: Unternehmenskommunikation

Sehr geehrte/r ReclaBoxler-3288788,

Wir bedauern sehr, dass Sie sich in einem unserer Märkte nicht mehr wohl fühlen.

Um dem geschilderten Sachverhalt nachgehen zu können, benötigen wir noch einige Informationen. Dazu bitten wir Sie, uns über info spider monkey tedi.com Ihre Kontaktdaten mitzuteilen. Wir werden uns dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr TEDi-Team

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Kommentare und Trackbacks (5)


10.05.2017 | 23:27
von ReclaBoxler-5135256 | Regelverstoß melden
Hallo,

vor allen in sogenannten Selbstbedienungsgeschäften geht es meist darum, einen gewissen Umsatz zu erreichen. Das persönliche Befinden der Mitarbeiter ist den Geschäftsführern hierbei egal. Solange das Soll erreicht wird. Ist dies nicht mehr der Fall, rollen eben Köpfe.

Das bedeutet, dass die Mitarbeiter dazu angehalten werden, die Ware sofort in den Verkauf zu bringen, sobald diese aus dem Lieferwagen fährt. Es bleibt keine Zeit für eine schöne Dekoration, denn das Soll muss schließlich erreicht werden. Jede Palette die im Lager liegen bleibt, bedeutet für das Geschäft „totes Kapital“. Also wird auch nach Geschäftsschluss weitergearbeitet, um das Soll zu erreichen und das Lager zu leeren. Diese Stunden bekommen die Mitarbeiter, die meist unterbezahlt werden, nicht ein mal ausgeglichen oder bezahlt.

Die Mitarbeiter haben somit ziemlichen Druck, sie müssen neben der Warentätigkeiten, die Kasse bedienen und den Landen in Stand halten, sprich aufräumen. Dazu kommen noch die Kunden, die gerne eine Beratung wünschen, was aufgrund des Zeitdruckes meist nicht möglich ist. Und das meistens in einer Unterbesetzung, weil die Firmen am Personal sparen möchten.

Vielleicht habe ich Ihnen die Augen hiermit ein wenig geöffnet, wie es so im Einzelhandel abläuft. Diese Erfahrungsberichte habe ich auch persönlich in einer Tochtergesellschaft gemacht und habe mit ehemaligen Mitarbeitern des Unternehmens gesprochen. Sie haben kein Recht eine Abmahnung für einen Mitarbeiter zu verlangen, der vielleicht gerade mal 8,50 € / Stundenlohn erhält und sich eventuell mit weiteren Jobs versucht übers Wasser zu halten. Klar, es rechtfertigt nicht, dass man unhöfflich ist, aber wenn man unter solchen Bedingungen arbeiten muss, bleibt meistens keine Zeit für Freundlichkeit

11.05.2017 | 10:23
von C. Less | Regelverstoß melden
Die Mitarbeiter haben viel zu viel zu tun, als das sie auch noch die Zeit haben, jeden Kunden von vorne bis hinten zu bedienen und zu beraten, ihnen jedes Produkt einzeln zu zeigen usw. Als Verkäufer in so einem Laden muss man kassieren, Ware verräumen, ins Lager laufen, Bestellungen tätigen, den Laden aufräumen und noch vieles mehr, oftmals mehrere Tätigkeiten gleichzeitig. Schafft man das nicht, muss man mit Konsequenzen rechnen, steht ständig unter einem enormen Druck und Fakt ist ganz einfach auch, dass die liebsten Kunden diejenigen sind, die ihren Einkauf selbstständig erledigen, ohne den Verkäufer Löcher in den Bauch zu fragen.

Das Problem mancher Kunden ist leider, dass sie gar nicht begreifen wollen oder können, was es bedeutet als Verkäufer in so einem Laden zu arbeiten. Mal unabhängig vom Gehalt des Verkäufers, dieser hat nur zwei Hände und kann nicht gleichzeitig Ware verräumen, Kunden abkassieren und auch noch jedem Kunden sein "persönliches Einkaufserlebnis" bieten.

Nur weil die Mitarbeiter sonst immer freundlicher und hilfsbereiter waren bedeutet das noch lange nicht, dass sie das gerne gemacht haben. Eher mussten sie in den sauren Apfel beißen und den Versuch unternehmen, die ganzen Aufgaben und die Kundenzufriedenheit unter einen Hut zu bringen. Un daran gehen viele mit der Zeit nervlich kaputt, weil sie es nicht allen Seiten recht machen können. Kein Wunder, dass den Job immer weniger Leute machen wollen oder nur widerwillig.

Der Kunde ist auch kein König, dieser Satz ist einfach nur Schwachsinn. Der Verkäufer ist schliesslich kein Untertan, der den König Kunde nach Strich und Faden zu bedienen hat. Verkäufer und Kunde, das ist eine Art Geschäftsbeziehung auf Augenhöhe, nicht mehr und nicht weniger.

Wenn Sie durch ein Geschäft hofiert werden wollen, dann müssen Sie in ein richtiges Fachgeschäft gehen, in dem die Verkäufer auch genug Zeit für die Kunden haben und wo auch entsprechend ausreichendes Personal eingesetzt ist. Und nicht in einen Billigdiscounter, in dem ein Verkäufer die Arbeit von 2-3 Mitarbeitern zeitgleich erledigen soll.

Es gibt auch so bestimmte Kunden, die gehen 5 mal pro Woche "shoppen" und halten die Verkäufer dann stundenlang mit Fragen auf, sind zu bequem sich ihre Ware selber zu suchen und wissen dann natürlich auch nach hundert Besuchen in der Filiale immer noch nicht, wo welcher Artikel steht.

Das Paletten, Ware, Kartons etc vor den Regalen steht, ist auch ganz logisch. Die Ware wird sehr schnell verkauft und muss wieder aufgefüllt werden, die Lagerräume sind häufig zu klein oder die Verkäufer sind unterbesetzt und haben gar nicht die Zeit ständig ins Lager zu rennen, um Nachschub zu holen. Dann wird die Ware einfach vor die Regale gestellt, damit man es zeitlich überhaupt schafft, diese aufzufüllen, wenn man zeitgleich noch kassieren und aufräumen etc muss.

Verkäufer ist ein Beruf, den viele nur noch ausüben, weil sie Arbeit suchen und nicht, weil es Spaß macht. Was meinen Sie, wieviele Verkäufer längst aus anderen Berufen stammen, zb Bürokaufmann/frau gelernt haben, oder bei einer Bank!

Eine Abmahnung haben Sie überhaupt nicht zu fordern, das ist wirklich dreist.

11.05.2017 | 15:18
von Martin Felsmann | Regelverstoß melden
 spider monkey C. Less
Genau so ist es! Ich bin auch immer wieder begeistert von den sehr kenntnisreichen und ausgewogenen Kommentaren von C. Less. Er oder Sie spricht mir sehr sehr oft aus dem manchmal schwarzen herzen des Kundenservice.

13.05.2017 | 19:00
von ReclaBoxler-3288788 noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst


23.06.2017 | 20:07
von Ute Kuchenbuch | Regelverstoß melden
Von uns wird immer erwartet, dass wir höflich sind, aber wieviele Kunden können die Worte Bitte oder Danke? Leider nicht viele. Auf ein "guten Morgen" kommt nichts zurück. Warum auch, sind doch alles Könige. Haben aber ein Benehmen wie Bettler. Gehen in einen Discounter und erwarten den Rundumservice eines Fachmarkts. Ich liebe meine Filiale und meine Arbeit, aber manche Kunden würden uns amliebsten ihren Einkaufszettel in die Hand drücken und wir sollen loslaufen und alles in den Einkauswagen legen.Am besten noch ins Auto packen. Glaubt mir, "totgesucht" hat sich in meiner Filiale noch keiner



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