Durch Fidor Bank gelöste Beschwerde. | 177 Views | 12.12.2017 | 18:19 Uhr
geschrieben von M. Manthe

Fidor Bank AG (München)

Lange Wartezeiten bei Anpassungen des P-Konto Freibetrages

Schlechter Service und lange Reaktion & Wartezeiten bei monatlich wiederkehrenden Erhöhung meines Freibetrages auf dem Pfändungsschutzkonto. Ebenfalls wurde eine angebotene Lösung nicht eingehalten oder umgesetzt, leere Versprechungen also.

Sehr geehrte Damen und Herren, leider scheint sich in Ihrem Hause erst etwas zu tun wenn man sein Anliegen auf Bewertungsportalen offen kund tut. Bedauerlicherweise, aber scheinbar nicht anders lösbar, daher erneut eine entsprechende Anfrage auf diesem Wege.

SCHLAGWORTE


Leider bin ich aktuell immer noch in der Situation ein P-Konto in Ihrem Hause aktiv in Anspruch nehmen zu müssen (ich wünschte das wäre anders, aber da wird aktuell dran gearbeitet) da aktive Kontopfändungen vorliegen. Gegen die Pfändungen habe ich mich insoweit wehren können das die entsprechenden Amtsgerichte mittels rechtsgültigen Beschlüssen in den Angelegenheiten verfügen dass mein P-Konto Freibetrag auf meinen Gehaltseingang angepasst werden soll - leichter gesagt als getan.

Nach mehrmaliger Rücksprache mit Ihrem Kundenservice wurde mir erläutert dass die automatische Anpassung auf Seiten des Systems nicht möglich ist und ich somit jeden Monat eine entsprechende Info an Ihren Kundendienst schreiben muss. Das ganze tue ich nun schon mehrere Monate und musste bisher meistens immer über 1-2 Wochen auf die Anpassung meines Freibetrages warten.

Unzufrieden wie ich mit der Situation bin habe ich vor einiger Zeit eine entsprechend schlechte Bewertung auf TrustPilot veröffentlicht in dessen Zuge sich natürlich PROMT um mein Anliegen gekümmert wurde. Eine Mitarbeiterin aus entsprechender Fachabteilung setzte sich mit mir per E-Mail sowie telefonisch in Verbindung um das Problem ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Es wurde versprochen das Problem zu lösen indem in Ihrem Hause eine entsprechende Wiedervorlage gesetzt wird, damit die Erhöhung des Betrages ohne mein weiteres Zutun erledigt wird. Ebenfalls wurde versprochen das Thema & Problem intern anzusprechen und an einer Lösung zu arbeiten. Sie bzw. die Kollegin haben mir hier echt Hoffnung in dieser schwierigen Situation gemacht, haben mir gefühlt ein wenig Unterstützung und Menschlichkeit gezeigt. weit gefehlt wie mir scheint, aber was hätte man auch anderes erwarten sollen.

Nun schreiben wir den 08. Dezember 2017 - die erste Woche des Monats ist nun fast vorbei und ich kann immer noch nicht über den vollen mir zustehenden Betrag verfügen (Lohn Anteil & Weihnachtsgeld).

Entgegen der Versprechungen aus Ihrem Hause funktioniert dieser Prozess wie es scheint nicht (vielleicht soll er aus Ihrer Sicht ja auch gar nicht funktionieren und man versucht solch einen ungeliebten Kunden der nur Arbeitsaufwand erzeugt und keinen Umsatz generiert schnellstmöglich zu vergraulen). Auch mehrmalige Anfragen an den Support blieben mittlerweile seit einer Woche unbeantwortet & unbearbeitet. Das gleiche Spiel wie immer also.

Mit diesem Geld hätte ich eigentlich einige offene Forderungen und Kosten FRISTGERECHT bezahlen müssen, das ist damit jetzt leider nicht möglich. Vor allem mit diesem Verhalten wird mir meine Schuldenregulierung mehr als erschwert, wenn nicht sogar erheblich behindert.

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Meine Forderung an Fidor Bank AG: Die unkomplizierte, termingerechte und daher auch regelmäßige Erhöhung meines Freibetrages auf dem P-Konto - bzw. eine annehmbare Lösung!


Firma hat geantwortet nach etwa 1 Monat nach etwa 1 Monat
12.01.2018 | 13:52
Firmen-Antwort von: Fidor Bank AG
Abteilung: Kundenservice

Bitte entschuldigen Sie die für Sie entstandenen Unannehmlichkeiten. Nach unserem Kenntnisstand haben Sie bereits die entsprechenden Informationen am 13.12.2017 erhalten. Sofern darüber hinaus weitere Fragen bestehen, können Sie sich gern direkt per E-Mail an info spider monkey fidor.de wenden.

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Kommentare und Trackbacks (4)


13.12.2017 | 07:42
von ReclaBoxler-7469479 | Regelverstoß melden
Ist ja alles schön und gut, aber erst groß Schulden machen und dann zu bequem sein, sich monatlich selbst um seine Probleme zu kümmern, naja.

30.12.2017 | 09:12
von ReclaBox-Benutzer | Regelverstoß melden
 spider monkey ReclaBoxler-7469479:
Sie wissen, warum M. Manthe verschuldet ist? Interessant. Dann erzählen sie mal.

10.01.2018 | 09:23
von M. Manthe gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst


10.01.2018 | 10:00
von M. Manthe | Regelverstoß melden
 spider monkey ReclaBoxler-7469479:

Vielen dank natürlich erstmal für Ihre Einschätzung der Situation die Sie absolut in keinster Weise beurteilen können. Wie Sie vielleicht nicht glauben mögen, aber es ist für mich mehr als eine unschöne Erfahrung auch wenn es "teilweise" selbst verschuldet war, das gestehe ich mir ein und spreche offen darüber.

Im Gegensatz zu Ihrer Meinung komme ich meinen Verpflichtungen allerdings nach und kümmere mich um meine Probleme und Angelegenheiten, aber vielen dank für Ihr pauschalisiertes Schubladen-Denken im Bezug auf (wahrscheinlich) alle verschuldeten Bürger ohne auch nur Ansatzweise ein Fünkchen Hintergrundwissen zu besitzen.

Der Grund der Beschwerde beläuft sich ja nun mal auch nicht auf meine Verschuldung sondern an die leeren Versprechungen Seitens der Bank, die langen Wartezeiten und die sich auch daraus ergebenden Folgen für mich und meine Entschuldung. Es liegen rechtskräftige Beschlüsse der Amtsgerichte vor meinen Freibetrag anzupassen & die Bank kommt dem, wenn überhaupt erst nach sehr langer Wartezeit nach. Spitzenzeit sind hier zwischen 6-8 Wochen in denen die Bank mein Geld einbehalten hat und ich dadurch nur mit dem Betrag nach Pfändungstabelle auskommen "musste". Wenn man neben der Gehaltspfändung & den laufenden Kosten dann auch noch freiwillig mehr abbezahlt um möglichst schnell aus der Verschuldung zu kommen ist das mehr als ärgerlich & im Zweifelsfall auch leider auch sehr schädlich für die Gesamtsituation.

Wenn es nach Ihnen geht hätte ich doch sicherlich den "einfachen" Weg der Privatinsolvenz gehen können, weniger Geld in die Schulden stecken können & meine Gläubiger mit weniger Geld der Gesamtschuldenmasse prellen können. Ich versuche da lieber auf ehrlichem Wege mehr an Summe meiner Schulden zu begleichen um den (leider verursachten) Schaden zu mindern.

Vielen Dank für Ihre Unterstellung.

11.01.2018 | 14:17
Der Autor wünscht keine öffentliche Diskussion.




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