Von SCHLECKER beantwortete Beschwerde. | 737 Views | 25.09.2011 | 16:49 Uhr
geschrieben von Monika Hölzer

SCHLECKER (Aachen)

Kritik regt Gehirnzellen an

Guten Tag,

SCHLAGWORTE

Schlecker soll schöner werden? Ist doch eine tolle Sache /ist doch längst überfällig.

Wenn sie dann noch anfangen können, die Mitarbeiter anständig zu behandeln, wäre das super.

Aber es ist doch anders, zu kleine Läden, unübersichtlich, unaufgefüllte Regale, Ware, die bestellt ist und dann doch nicht kommt (puh), das macht Personal mürbe und uns Kunden ärgerlich, denn wir meckern und treffen ja nicht die, die dafür eigentlich gerade stehen müssten, ODER''

Personal, das Werbematerial pflichtverteilen muss, das sollte doch auch nicht sein, wenn ich was möchte, nehme ich mir das doch selber.

Vielleicht sollte die Firma vom Druck auf dieser Weise absehen und außerdem attraktives Fachpersonal, gepflegtes und geschultes Personal sind auch ein Aushängeschild einer Firma. Gut bezahltes und geschultes Personal sind motivierte Mitarbeiter und Motivation dient dem Umsatz. Sklaven machen nur das, was man ihnen sagt und nur soviel, damit sie nicht auffallen.

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Meine Forderung an SCHLECKER: ÄNDERT WAS


Firma hat geantwortet nach 19 Tage nach 19 Tage
17.10.2011 | 16:03
Firmen-Antwort von: SCHLECKER
Abteilung: Unternehmenskommunikation

Sehr geehrte Frau Hölzer,

Ihre Informationen sind nicht auf dem Stand der Dinge. :

Dem von Ihnen zitierten "Druck" im Umgang mit Mitarbeitern hat Schlecker längst abgeschworen (vgl. : www.tagesspiegel.de/wirtschaft/schlecker-will-sich-bessern/4190952.html).

Unser Personal IST gut geschult, und spätestens seit Mitte 2010 überdurchschnittlich gut bezahlt (vgl. : presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=ecafdbce-6d85-11df-618e-0019b9e321e1 oder auch www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/drogeriemarkt-schlecker-und-verdi-einigen-sich-auf-tarifvertrag-1589652.html).

Dass wir unsere Verkaufsstellen mit unserem Zukunfts- und Investitionsprogramm "Fit for Future" derzeit verschönern und aufwerten, schreiben Sie ja selbst.

An den kleinen Verkaufsstellen halten wir bewusst weiter fest, denn Schlecker sieht sich ganz klar in der Rolle des Nahversorgers, der auch kleine Standorte auf dem Land oder in Quartierslagen mit den Artikeln des täglichen Bedarfs versorgt - immer in der Nähe für die Kundinnen und Kunden!

Dass hin und wieder Mal Ware ausverkauft ist, kommt übrigens bei allen Handelsunternehmen vor. Wir geben täglich unser Bestes, um dies so weit wie irgend möglich zu vermeiden.

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Kommentare und Trackbacks (2)


30.01.2012 | 23:00
von Stella R. | Regelverstoß melden
Schön was sie/Sie schreiben.
Die Quittung hat Herr Schlecker sen. jetzt bekommen - die Kinder werden es nicht retten können.
Einst selbst Schlecker-Kunde, taten mir die, oft einzigen, einsamen, zwischen Nachfüllung der Regale, Putzen und Kasse bewegten, Mitarbeiter im Markt leid. Die "Enthüllungen" haben mich nicht überrascht.

Von da an habe mied ich Schlecker-Märkte: maximale Gewinnoptimierung auf Kosten der Mitarbeiter? Nein, das wollte ich nicht unterstützen! Denn, das Kapital eines Unternehmens liegt nicht (ausschließlich) im Angebot, vielmehr in motivierten Mitarbeitern!

Ich hoffe sehr, dass die Mitarbeiter bei Müller&Co. eine Chance erhalten!

"Schuster bleib' bei Deinen Leisten"

Stella

25.04.2012 | 09:02
von Jessica K. 23 J. | Regelverstoß melden
Bis vor einem Monat war ich selbst bei Schlecker beschäftigt.
5Jahre war ich in diesem Unternehmen. Ich habe dort gerne gearbeitet, doch oft wurden Änderungen versprochen, die nicht eingehalten werden konnten.
Bis- und hier mein einzigstes Lob an Anton- die beiden Kinder die Unternehmensführung übernommen haben. Leider war die Insolvenz nicht mehr abzuwenden, dafür war´s dann wohl zu spät. Aber es ist endlich was passiert! Wir haben es nicht nur auf unseren Faxen und in der Presse gelesen/gehört sondern auch in den Verkaufsstellen sehen können. Klar, man musste Abstriche machen, grosse Lager wurden geschlossen-daher auch die enormen Lieferschwierigkeiten-, Filialen wurden geschlossen und Befristete Verträge nicht verlängert. Doch zugleich wurden Ladenkonzepte verbessert, renovierungen standen an. Motivation wurde wieder groß geschrieben.
Nach dem Antrag auf eine Planinsolvenz kam natürlich nochmal ein ziemliches Tief, Zulieferer haben sich quer gestellt, die Regale wurden immer leerer und die Kunden immer ärgerlicher, von einer Woche auf die nächste vertröstet und wieder enttäuscht! Doch auch wenn das keine entschuldigung ist, wusste der Kunde gar nicht so richtig, was hinter seinem Rücken alles unternommen wurde, um ihm die versprochene Ware zu besorgen. Die Bezirksleiter und Mitarbeiter aus den Filialen haben höchstleistung vollbracht. Und wenn ich mir hier so manche Beschwerden durchlese, frag ich mich immer, wieso nicht alle zu mir gekommen sind; )
Mir ist bewusst, das viele Mitarbeiter nicht gerade mit freundlichkeit zu beschreiben sind und ich habe dafür auch keine Entschuldigung. Ganz im Gegenteil, wenn es nicht den Sozialplan geben würde, hätte ich den vollsten Einsatz dafür gegeben, dass genau die, die Ihren Frust über Arbeitgeber und Situation in den Filialen an den Kunden auslassen, gekündigt werden. Hiermit auch meinen Appell an die Schlecker-Erben: Macht mehr Kontrollen was die Freundlichkeit angeht. Ich selbst konnte oft nur den Kopf schütteln, wenn ich mitbekommen habe, wie viele meiner Kollegen (habe oft in anderen Verkaufstellen ausgeholfen) oder sogar meine FILIALLEITUNG (wechselte vor kurzem erst in unsere Filiale) mit langjährigen Stammkunden umgegangen ist. Bei vielen Kunden habe ich mich für das regelrecht unverschämte Verhalten meiner Kolleginnen und "Chefin" entschuldigt, was leider nicht immer geholfen hat. Mir fallen sogar ganz konkret 2 Kunden ein, die gesagt haben, sie wollen nicht mehr zu uns kommen und das haben sie auch wahrgemacht. Viele Kunden sind nur noch zu uns gekommen, wenn bestimmte Mitarbeiter nicht anwesend waren. Und das tut weh! Man mag seine Kunden, viele Kunden sind wirklich zum Nachbar, gar zum Freund geworden und genau das ist es doch was Schlecker mit Ihrer Firmenpolitik sagen und sein möchte und dann lasst Ihr es von euren eigenen Mitarbeitern ruinieren. Ich glaube die Mitarbeiter von Schlecker haben viel mehr zur Insolvenz beigetragen, als so mancher vielleicht zugeben will. Ein Auszug aus Frau Hölzers Kommentar: Attraktives Fachpersonal, gepflegtes und geschultes Personal sind auch ein Aushängeschild einer Firma. Gut bezahltes und geschultes Personal sind motivierte Mitarbeiter und Motivation dient dem Umsatz. - Danke Frau Hölzer, das ist eine zutreffende Aussage. Und normalerweise auch das was Schlecker jetzt sein will. Doch zum Abschluss möchte und muss ich leider sagen, dass genau dieses attraktive Personal, die wenigen, die motiviert, geschult und vor allem Kundenorientiert UND freundlich waren, jetzt zu Hause sitzen und sich über solche Artikel gedanken machen.
Ihnen, Frau Hölzer, vielen Dank, dass Sie das ganze Objektiv betrachten und zum Ausdruck bringen, das auch wir, als Personal es nicht unbedingt leicht bei Schlecker hatten, doch Sie haben mit Ihrem Artikel eine Ex-Mitarbeiterin erreicht, bei der sie vielleicht gerne einkaufen gegangen wären.



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