Von voxenergie beantwortete Beschwerde. | 430 Views | 04.12.2018 | 16:37 Uhr
geschrieben von Manuel Völker

voxenergie GmbH (Berlin)

Telefonisch angeblich Strom- und Gasvertrag abgeschlossen

Bestell-/Kundennummer: 8790137030

Ich schreibe im Auftrag meiner Großmutter (82 Jahre und mit leichten altersbedingten geistigen Einschränkungen). Sie habe unter dem Deckmantel einer Umfrage zu ihrem Strom- und Gasverbrauch telefonisch einen Vertrag mit dem Unternehmen voxenergie abgeschlossen.

SCHLAGWORTE

Zuerst den Stromvertrag: seit August wird ohne jemals schriftlich ein Mandat erteilt zu haben, ein monatlicher Abschlag, der höher als bei ihrem vorherigen Anbieter ist, abgebucht. Der Vertrag habe eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten.

Nun habe sie angeblich auch noch einen Gasvertrag abgeschlossen. Dieser Abschluss hat nie stattgefunden.

Sollte das Unternehmen nicht unverzüglich den Stromvertrag beenden und den Gasvertrag stornieren, werden wir rechtliche Schritte gegen dieses Unternehmen einleiten.

Es ist schamlos, alte und behinderte Menschen mit diesem Trick abzuzocken. Ich wünsche dem Unternehmen den baldigen Ruin! Schämen sie sich!

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Meine Forderung an voxenergie GmbH: Sofortige Stornierung des Strom- und Gasvertrages


Firma hat innerhalb von 14 Tagen geantwortetofortantwort
06.12.2018 | 15:56
Firmen-Antwort von: voxenergie GmbH
Abteilung: Kundenbetreuung

Sehr geehrter Herr Völker,

wir nehmen Bezug auf Ihre Onlinebeschwerde und teilen mit, dass uns derzeit für Ihre Befassung mit der Angelegenheit keine Vollmacht unseres Kunden bzw. ein Betreuerausweis vorliegt.

Wir bitten um Herreichen einer Sie legitimierenden Vollmacht. Nach Vorlage kommen wir unaufgefordert auf Sie zurück. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung, Herr Völker!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr voxenergie-Team

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Kommentare und Trackbacks (7)


04.12.2018 | 16:40
von Max M. | Regelverstoß melden
Woher hat Vox Ihre Bankdaten her?

Und was ist mit einer hoffentlich schriftlich erfolgten Widerrufsbelehrung?

04.12.2018 | 20:19
von Manuel Völker | Regelverstoß melden
Ich kann leider nicht den gesamten Verlauf schildern, nur soviel: Meine Großmutter wurde von dem Unternehmen mehrfach ohne eine Einwilligung für Werbeanrufe von diesem Unternehmen kontaktiert und im Zuge dessen gefragt, wie hoch ihr Stromverbrauch sei. Scheinbar wollten sie ihr ein günstigeres Angebot unterbreiten. Post des Unternehmens hat sie ignoriert. Irgendwann kam ein Brief: Ihr Stromvertrag beginnt im August, der alte Anbieter wurde gekündigt, uns liegt ein gültiges Sepa Mandat Nr. XXX vor. Der Preis war teurer als bei Vattenfall. Sie hat niemals einen Vertrag unterschrieben noch ihre Bankverbindung an das Unternehmen weitergegeben. Die haben sie wahrscheinlich vom alten Anbieter. Der Widerruf erfolgte leider erst, als der Brief mit dem Liefertermin und Sepa Mandat kam. Er wurde abgelehnt mit Hinweis auf die verstrichene Frist. Alles in allem betreibt diese Unternehmen höchst illegale Machenschaften und wird dafür nicht abgestraft. Insbesondere, da die Zielgruppe alte Menschen sind, die sich nicht dagegen wehren können.

06.12.2018 | 16:22
von Manuel Völker noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit solch fadenscheinigen Ausreden. Sie wissen ganz genau, dass der Vertrag nichtig ist. Sie hat niemals unterschrieben noch Ihnen ein Sepa Mandat erteilt. Die Frau ist 82 Jahre und körperlich behindert (im Rollstuhl) und kann sich nicht dagegen wehren. Mit moderner Technik ist sie nicht vertraut, deshal übernehme ich die Beschwerde für sie. Telefonisch und postalisch ist ihre Firma augenscheinlich nicht zu erreichen. Ich fordere Beweise, dass sie ihrer penetranten Telefonwerbung zugestimmt hat und einen rechtsgültigen Vertrag bei ihrem Unternehmen abgeschlossen hat und ihnen ein Sepa Mandat erteilt hat. Können Sie das beweisen? Wenn nicht, werden wir uns anwaltliche Hilfe suchen und Strafanzeige stellen.


06.12.2018 | 16:36
von Manuel Völker noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Aber ich kann Ihnen gerne eine Vollmacht zukommen lassen!


06.12.2018 | 18:04
von Max M. | Regelverstoß melden
Im Internet nachlesbar:

Achtung: Das Verbot der unerlaubten Telefonwerbung beeinträchtigt nicht die Wirksamkeit von Verträgen, die bei einem unerbetenen Anruf möglicherweise zwischen Ihnen und dem anrufenden Unternehmen geschlossen werden. Stimmen Sie im Verlauf eines solchen Telefonats zu, Waren zu bestellen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, kann unter Umständen ein verbindlicher Vertrag zustande kommen. Telefonisch vereinbarte Verträge sind gültig. Lassen Sie sich daher auf keine Diskussion mit dem Anrufer ein und legen Sie auf. Sollte ein Unternehmen dennoch behaupten, durch das Telefonat sei ein Vertrag zustande gekommen, haben Sie in der Regel das Recht, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Hat das Unternehmen Sie nach den gesetzlichen Vorschriften über Ihr Widerrufsrecht informiert, beginnt diese Frist bei einem Kaufvertrag mit dem Erhalt der Ware, bei einem Vertrag über Dienstleistungen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.
--------------------------------------------------

Eine körperliche Behinderung beeinträchtigt nicht die Geschäftsfähigkeit. Auch gibt der alte Anbieter keinerlei Bankdaten weiter. Das wäre ein gravierender Gesetzesverstoß.

Bei Ihnen liegen einige Rechtsirrtümer vor. Dennoch wünsche ich Ihnen, dass Voxenergie den Vertrag aus Kulanz wieder auflöst. Viel Glück dabei.

09.12.2018 | 16:57
von Manuel Völker noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst


12.12.2018 | 14:14
von Manuel Völker | Regelverstoß melden
Auf Schreiben wird scheinbar nur in Form von Musterschreiben reagiert, indem der Widerruf zurückgewiesen wird. Wir haben voxenergie eine Verbraucherbeschwerde und ein Schreiben mithilfe eines Juristen geschickt. Fakt ist: Es wurde keine Lieferung in Auftrag gegeben und keine Vollmacht erteilt, den laufenden Vertrag des alten Anbieters zu kündigen.



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