Startseite > DEKRA > gelöste Beschwerde-Nr.: 237838 > Eingabeformular Firmenantwort
Wollen Sie auf diese Beschwerde antworten?

Wir beauftragen die DEKRA mit der technischen Zustandsfeststellung eines Wohngebäudes, Kostenpunkt 1.650,-- €.

Die Terminvereinbarung für den Vor-Ort-Besuch gestaltete sich schwierig. Die Bestätigung des Vor-Ort-Termins wurde lediglich auf Nachfrage nach über einer Woche per Telefon erteilt.

Eine zeitnahe Bestätigung ist zwingend erforderlich, da bei einem Vor-Ort-Besuch mehrere Parteien ihre Zustimmung geben müssen. Alle Parteien haben rechtzeitig ihre Bestätigung gegeben, bis auf die DEKRA.

Es wurde vom Gutachter gesagt, dass der Bericht in der Woche nach dem Termin zur Verfügung gestellt wird. Zwei Wochen nach dem Termin mussten wir per Telefon nachfragen und darum bitten, den Bericht doch endlich zur Verfügung zu stellen.

Der zur Verfügung gestellte technische Bericht war technisch mangelhaft in Version 1. Es wurde u. a. bescheinigt, dass die Brennwertheizung aus dem Jahre 1961 ist. Im Jahre 1961 existierten noch keine Brennwertheizungen. Der zur Verfügung gestellte Kehrmeisterbericht und Energieberatungsbericht wurde offenkundig nicht gelesen, denn in diesen steht, dass die Heizung (mit exakten Bezeichnungen von Brenner etc.) aus dem Jahre 2010 ist. Dies ließ uns erstmals an der Kompetenz der DEKRA-Mitarbeiter zweifeln.

Zusätzlich wurde empfohlen, eine Hebeanlage einzubauen. Per E-Mail wurde nachgefragt, warum dies technisch notwendig ist. Es erfolgte lediglich die allgemeine Aussage, dass sonst Rückstau entsteht. Eine Sichtung der Baupläne (Entwässerungsplan) erfolgte offenkundig nicht, denn diese hätten einen anderen Sachverhalt dargelegt.

Nach der Zurverfügungstellung des korrigierten Berichts (Version 2) stand nach wie vor im Dokument, dass die Heizung aus dem Jahre 1961 ist. Des Weiteren sind die aufgeführten Summen der Kosten der Sanierung falsch addiert worden. Anstatt der im Detail aufgeführten Summen von über 100.000,-- € waren nur ca. 10.000,-- angeben. Das Dokument wurde offensichtlich nicht kontrolliert, sondern in Windeseile notdürftig geflickt und herausgeschickt.

Eine weitere Korrektur wurde angefragt und die Sachlage der Hebeanlage aufgrund des technischen Sachverhalts ein wenig detaillierter dargelegt.

Die Hebeanlage ist offensichtlich unsinnig, weil sich sämtliche Abwasserrohre nebst Gemeindeabwasserrohr deutlich unterhalb des Gebäudekellers befinden. Als Reaktion auf unsere Nachfragen wurde lediglich das Wort Hebeanlage aus dem Bericht entfernt und nur eine "Entwässerung unterhalb Rückstauebene" noch empfohlen. Die Sanierungskosten wurden nicht angepasst, obwohl z. B. ein Rückstauventil als einfache "Rückstausicherung" deutlich billiger als eine Hebeanlage ist. Ein veröffentlichter Bericht der örtlichen Gemeindeverwaltung schreibt auch keine Hebeanlage vor, welcher ebenfalls der DEKRA zur Verfügung gestellt wurde.

Da wir uns wunderten, dass der Status von z. B. der Heizung mit "sanierungsbedürftig und Gefahr im Verzug" bezeichnet wird, obwohl die Heizung offenkundig und nach Vor-Ort-Test voll funktionstüchtig ist, baten wir um Überprüfung der Bewertungen.

Bericht in Version 3 wurde zur Verfügung gestellt, ohne dass auf unsere Nachfragen angemessen eingegangen wurde. Erneut sind die aufgeführten Summen der Kosten der Sanierung falsch addiert worden. Anstatt der im Detail aufgeführten Teilbeträge von über 100.000,-- € sind nun Beträge von mehreren Millionen zu lesen. Das Dokument wurde offensichtlich auch diesmal nicht kontrolliert, sondern erneut in Windeseile notdürftig geflickt und herausgeschickt.

Die Gesamtbewertung des Gebäudes ist nach wie vor als sehr schlecht angeben, obwohl jetzt die Teilbewertungen der Gebäudeabschnitte deutlich besser als sehr schlecht sind.

Auf Bitte um Korrektur folgte keinerlei Reaktion oder Stellungnahme seitens der DEKRA.

In einer E-Mail baten wir um einen Gesprächstermin und nannten einen Terminvorschlag. Eine Bestätigung des Termins oder sonstige Reaktion seitens der DEKRA erfolgte nicht. Zum vorgeschlagenen Termin versuchte der DEKRA-Gutachter uns anzurufen. Wir gingen nicht ans Telefon, weil wir den Termin unterdessen anderweitig verplant hatten und nicht verfügbar waren.

Schriftlich teilte der DEKRA Gutachter uns darauf hin mit, dass wir zum vereinbarten Termin nicht erreichbar waren. Das ist falsch und aufgrund der Umstände sogar ziemlich dreist.

Schließlich wünscht sich der Gutachter auch, dass seine Kunden ihre Terminvorschläge bestätigen, da ansonsten die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass er der Einzige ist, der am Termin anwesend ist.

Die gelieferte Qualität der Unterlagen und die Professionalität der DEKRA ist dem Preis von 1.650,--€ nicht angemessen.

Wir fordern einen technisch korrekten und vollständigen Zustandsbericht und einen 50 % Preisnachlass, da wir als Kunden einen Großteil der technischen Fragestellungen selbst recherchieren und die Fehler der DEKRA ausbügeln müssen.





Bitte füllen Sie alle Angaben vollständig aus.
Firma / Institution 
Adresszusatz 
Straße und Hausnummer 
Ort  PLZ
Land 
Bereich / Abteilung 
Ansprechpartner 
Position 
Telefon  Fax
Ihre E-Mail-Adresse 
Ja, ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert.


Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos OK, alles klar!