Von primastrom beantwortete Beschwerde. | 152 Views | 19.07.2021 | 13:04 Uhr
geschrieben von ReclaBoxler-4200741

primastrom GmbH (Berlin)

Kundendaten illegal beschafft, Verträge aufgeschwatzt

Bestell-/Kundennummer: 8980878051

Meiner Ex-Frau wurden auf heimtückische Weise Verträge aufgeschwatzt und dabei ihre schlechten Sprachkenntnisse ausgenutzt.

SCHLAGWORTE

Eine Vertriebspartnerin von primastrom hat meine Ex-Frau angerufen und sich als Mitarbeiter ihres aktuellen Stromanbieters ausgegeben, um einen Datenabgleich (Kontonummer, Name, Adresse) durchzuführen. Dabei hat die Dame am Telefon schon alle Daten vorrätig gehabt. Auf welche Weise sie an diese Daten gekommen ist, ist uns schleierhaft. Es wurde aber auch kein Einverständnis zur Kontaktaufnahme gegeben. Da scheint es illegale Machenschaften zu geben. Eine Rückfrage beim derzeitigen Anbieter ergab, dass dort keine Anrufe dieser Art durchgeführt werden und es dazu auch keinen Anlass gegeben hätte, weil der Vertrag ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

Sofort danach kam ein zweiter Anruf mit der selben Stimme von einer anderen Nummer.

Die Anruferin hat jedenfalls mitbekommen, dass meine Frau nicht sehr gut deutsch spricht und ihr die Einverständnis für einen neuen Strom- und Telefon/Internetvertrag abgerungen.

Kurze Zeit später kam zusammen mit den Unterlagen ein Schreiben, welche die aktuellen Konditionen für 24-Monate garantieren sollte. Unauffällig und eher kleingedruckt stand auch, dass diese erst im Anschluss an den aktuell abgeschlossenen Vertrag gelten sollen. Im Endeffekt wurde also ein 12-Monatsvertrag aufgeschwatzt und bevor er überhaupt in Kraft getreten ist, bereits eine Verlängerung für weitere 24 Monate untergejubelt.

Der Vertrag soll erst im Mai 2022 beginnen und die Kündigung wird erst zum 31.08.2025 vorgemerkt. Dass solche Knebelverträge in 2021 noch möglich sind, lässt einen einfach sprachlos zurück.

Meine Ex-Frau hat den Fehler gesehen und mich gebeten Kontakt zu primastrom aufzunehmen und Klarheit zu schaffen, dass sie weder den (dreijährigen) Strom-, noch den Telefon/Internetvertrag haben möchte.

Sie bekommt auch regelmäßig Benachrichtigungen, dass demnächst der Anschalttermin für den Internetanschluss ist und sie an einem bestimmten Tag zuhause sein muss, damit der Techniker entsprechende Arbeiten durchführen kann, ansonsten müsse sie die Technikerkosten tragen. Im Hinblick darauf, dass der Vertragsabschluss ungewollt war, haben wir versucht den Technikertermin zu verschieben, zumal an diesem Datum auch keiner vor Ort sein kann.

Per Telefon ist dies nicht möglich. Die Mitarbeiter weigern sich den Fall zu bearbeiten und verweisen auf die Kontaktmailadresse. Auf die Frage, wer die Verträge vermittelt hat, kommen von unterschiedlichen Mitarbeitern jeweils andere und widersprüchliche Informationen. Die genannten Vertriebspartner sind auch im Internet nicht existent und nicht zurückverfolgbar. Wenn man nach dem Vorgesetzten fragt, werden die Mitarbeiter frech, behaupten, dass sie keine Vorgesetzten haben und weigern sich vehement zu jemandem durch zu stellen, der die gestellten Fragen beantworten kann. Teilweise wurde einfach aufgelegt.

Ich habe im Namen meiner Ex-Frau per E-Mail Kontakt mit dem Kundenservice aufgenommen, den Fall geschildert und um Rückabwicklung gebeten. Keiner der Verträge ist bisher in Kraft und noch ohne großen Aufwand.

Als Antwort kam, dass keine Vollmacht vorliegt, die mich legitimieren würde, in dem Fall tätig zu werden. Daraufhin habe ich eine unterschriebene Vollmacht eingeschickt. Seit dem kam immer wieder das gleiche Schreiben, dass keine Vollmacht vorliegt. Mittlerweile habe ich die Vollmacht drei Mal eingeschickt, ohne dass sich etwas getan hat. Es kommt immer die selbe Antwort,

Nach Rücksprache mit der Bundesnetzagentur werde ich wohl eine Beschwerde einlegen müssen.

Schade, dass primastrom offensichtlich kein Interesse hat, solche Probleme aus der Welt zu schaffen.

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Meine Forderung an primastrom GmbH: Rückabwicklung der Verträge


Firma hat innerhalb von 14 Tagen geantwortetofortantwort
21.07.2021 | 11:28
Firmen-Antwort von: primastrom GmbH
Abteilung: Kundenbetreuung

Sehr geehrter Herr Homon,

wir legen sehr viel Wert auf Kundenzufriedenheit und haben Ihre Beschwerde mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen.

Wir teilen Ihnen mit, dass Ihre Vollmachtgeberin uns am 06.05.2021 fernmündlich beauftragt hat, ihr unseren günstigen Vollanschluss-Tarif „green surfer“ einzurichten.

Sämtliche vertragliche Leistungen wurden im Rahmen der Auftragserteilung erläutert und sie hat diesen umfassend zugestimmt. Von ihrem gesetzlich vorgegebenen 14-tägigen Widerrufsrecht hat sie keinen Gebrauch gemacht.

Weiterhin hat uns Ihre Vollmachtgeberin mit der Übernahme der Rufnummer bei ihrem bisherigen Anbieter beauftragt. Die Portierung wurde ihrem Wunsch entsprechend sofort beauftragt und erfolgte am 23.07.2021.

Ein Grund, der zur Anfechtung des Vertrages berechtigt, liegt hier nicht vor.

Unter Berücksichtigung des von Ihnen vorgetragenen Sachverhaltes und aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erklärt sich primastrom bereit, den Vollanschlusstarif zu sofort zu beenden.

Wir teilen Ihnen mit, dass wir zur ordnungsgemäßen Abwicklung des Vertrages, die für die Zeit der Nutzung des Tarifes überlassene Hardware (AVM Fritz! Box 7330) zurück benötigen. Wir bitten das frankierte Paket (mit einem Vermerk der Kundennummer und dem Rücksendegrund) an folgende Anschrift zu senden:

Poststelle primastrom GmbH

Großbeerenstraße 2-10

12107 Berlin

Sofern Sie Ihre Rufnummer behalten wollen, bitten wir Sie sich an Ihren neuen Anbieter zu wenden.

Wir hoffen in Ihrem Sinne eine zufriedenstellende Lösung erzielt zu haben und möchten uns bei Ihnen für die entstandenen Unannehmlichkeiten in aller Form entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr primastrom- Team

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Kommentare und Trackbacks (1)


24.07.2021 | 15:40
von ReclaBoxler-4200741 noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Die Aussagen sind leider nicht richtig und das Anliegen nicht zufriedenstellend bearbeitet. Eine Beauftragung mit der Übernahme einer Rufnummer ist nicht erfolgt, weil es bisher gar keinen Festanschluss und dementsprechend keine zu portierende Nummer gab.
Wie eine Portierung einer nicht existenten Nummer zum 23.07. durchgeführt sein soll, obwohl die Antwort von Primastrom schon am 21.07. verfasst wurde, ist mir schleierhaft. Vollzug für die Zukunft melden ist schon sehr vollmundig.
Desweiteren wurde nicht darauf eingegangen, wie die Vertriebsmitarbeiterin an persönliche Daten (Name, Adresse, Kontonummer) gekommen ist und warum sie sich am Telefon als Mitarbeiterin des aktuellen Stromanbieters (NICHT Primastrom) ausgegeben hat. Dieses Vorgehen ist kein Einzelfall, wie auch in anderen Beschwerden zu lesen ist.
Hierzu gibt es in der Stellungnahme gar keine Aussage.
Desweiteren wurde die Rückabwicklung aller Verträge mit Primastrom angestrebt. Ebenso der durch Irreführung eingebuchten 24-monatigen Verlängerung im Anschluss an den Einjahresvertrag.
Eine Bindung für drei Jahre an ein Unternehmen, welches durch Lügen und Täuschung an Kundendaten gelangt, ist für einen Kunden nicht zumutbar. Das Vertrauensverhaltnis ist hier schon vor Beginn der Vertragslaufzeit (Mai 2022) zerstört.




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