536 Views | 17.02.2018 | 11:52 Uhr
geschrieben von Kerstin Hoffmann

Amazon.de (Luxemburg)

Mahngebühren erschleichen

Bestell-/Kundennummer: Bestellung 304-3613361-0467516

Am 09.01.2018 habe ich eine E-Mail von Amazon erhalten, dass mein Amazon-Konto gesperrt ist und weitere Bestellungen gecancelt sind, da noch Zahlungsrückstände bestehen würden. Den Zahlungseingang in Höhe des Gesamtbetrages erwarten wir bis zum 29.01.2018 auf unserem Konto. Durch eine fristgerechte Zahlung der Gesamtforderung auf unser Bankkonto, das Konto der infoscore Forderungsmanagement GmbH, kann eine automatisierte Freischaltung Ihres Amazon-Kundenkontos erfolgen. Die geforderte Zahlung habe ich dann sofort übersendet noch am 09.01.2018. Das Geld war dann am 10.01.2018 auf dem Konto von Amazon. Dann hat Amazon das Geld mir am 11.01.2018 auf mein Bankkonto zurück überwiesen. Dann habe ich Amazon angerufen und mir wurde bestätigt auf einmal, dass keine offenen Rechnungen mehr vorhanden sind. Was mir auch in der E-Mail vom 23.01.2018 bestätigt wurde. Antwort-Email des Amazon-Mitarbeiters: ,

SCHLAGWORTE

Mein KontoAmazon. de Nachricht vom Kundenservice Guten Tag,

gerne habe ich recherchiert und konnte keine offenen Beträge mehr in Ihrem Kundenkonto finden.

Ich habe die zuständigen Kollegen gebeten zu prüfen, ob Ihr Konto wieder freigeschaltet werden kann.

Darf ich Sie bis zum HEUTE + 2 TAGE um Geduld bitten?

Für Sie besteht kein weiterer Handlungsbedarf.

Die Fachabteilung wird sich separat per E-Mail bei Ihnen melden und Sie über eine Freischaltung informieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.
Freundliche Grüße
Alankrita Doval"

Natürlich rief nach zwei Tagen bei mir keiner an. Daraufhin rief ich erneut an beim Amazon-Kundencenter, wo mir gesagt wurde, dass ich Infoscore selber anrufen soll, ob die Zahlung beglichen sei. Ich gab der Dame am Telefon zu verstehen, dass ich das Geld am 09.01.2018 überwiesen hatte an Amazon und es am 10.01.2018 auf dem Amazon-Konto war und es Amazon mir dann auf mein Konto zurück überwiesen hat am 11.01.2018. Desweiteren sagte ich ihr, dass ihr Kollege mir vor zwei Tagen gesagt hat, dass keine offenen Rechnungen mehr bestehen.

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Die Dame konnte mir nur anbieten, dass der Mitarbeiter mir eine falsche Auskunft gegeben hat u. neu geschult werden muss bzw. werden wird. Ich bittete die Dame mir zu sagen, warum das Geld zurück überwiesen wurde und warum ich jetzt noch mehr Verzugszinsen zahlen soll, obwohl ich das Geld überwiesen hatte, dann wurde es bestätigt per Telefon und E-Mail das keine offenen Rechnungen mehr offen sind. Eine Woche später bekomme ich wieder die Rechnung mit noch höheren Mahnkosten, obwohl ich das Geld überwiesen hatte u. es bei Amazon am 10.01.2018 überwiesen war.

Hinzu kommt, dass nicht der Amazon-Kundenservice sich nicht bei Infoscore Informationen einholt, sondern ich als Kunde von Amazon dies selber machen sollte. Bei Amazon weiss der eine Mitarbeiter nicht, was der andere macht. Bis die Dame am Telefon mir sagte, ich soll eine Beschwerde einreichen bei Amazon über den Kundenservice. Die Dame riet mit nur, dass ich Infoscore selber anrufen soll, damit Infoscore eine Mitteilung an Amazon sendet, dass die Rechung bezahlt ist.

Amazon muss doch im Austausch stehen mit Infoscore und wissen, was finanziell noch gefordert wird. Jedenfalls sind die Mahngebühren durch dieses Hin-und Her bei Amazon in die Höhe gegangen, die ich jetzt unverschuldet tragen soll. ist das eine Masche um noch mehr Geld anzuzocken? Das Geld war auf dem Konto von Amazon u. wurde mir zurücküberwiesen am Folgetag, nur um mir dann noch eine Rechung zu senden mit höheren Mahngebühren. Es macht keinen Sinn. Die Mitarbeiter erzählen mir alle was anderes.

Jedoch ist es unverschämt Mahngebühren hochzuschrauben, indem man mir das Geld zurücküberweist und mir dann kurze Zeit später erneut eine Forderung mit noch höherren MAhngebühren zukommen lässt und keiner im Kundenservie kann mir sagen warum. Ich hätte jedenfalls gerne die ca. 50 Euro Mahngebühren zurück. Wenn mir schon keiner erklären kann, wer was macht und mich einfach nur verweisen eine Beschwerde zu schreiben.

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Kommentare und Trackbacks (4)


18.02.2018 | 08:37
von ReclaBox-Benutzer | Regelverstoß melden
Da scheint ja einiges schiefgelaufen zu sein. Haben sie denn mal bei Infoscore angerufen, um den Sachverhalt zu klären?

24.03.2018 | 16:01
von Kerstin Hoffmann noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst


14.04.2018 | 18:40
von Kerstin Hoffmann noch nicht gelöste Beschwerde | Regelverstoß melden
Info-Score und Amazon geben sich gegenseitig die Schuld, wer falsch gehandelt hat. 50 Euro angebliche Verzugszinsen sind viel Geld.
Es wurde von Amazon zugegeben, dass der Mitarbeiter mich falsch informiert hat, da dieser sagt, dass die Rechnung beglichen ist. Das Geld ist am 10. des Monats auf das Amazon-Konto eingegangen, was auch auf meinem Kontoauszug zu sehen ist u. ich rief dann an bei Amazon. Der Mitarbeiter sagte dann, das Geld sei da und alle Rechnungen sind beglichen. Monatsende kommt dann ein Brief, dass die Rechnung nicht bezahlt ist und die Firma Amazon hat am 11. des Monats bzw. einen Tag später mein einbezahltes Geld zurück gesendet bzw. einen Tag später zurück gesendet, was ich erst gesehen habe, als ich einen Brief bekam, dass die Rechnung nicht bezahlt ist. Obwohl das Geld drauf war, habe sie mir dieses zurück gesende 1 Tag später. Ich weiss nicht, was das sollte. Die Rechnung war bezahlt. Sie haben das Geld zurück an mein Konto gesendet, dann habe ich einen Brief mit einer Mahnung bekommen und Verzugszinsen, obwohl sie das Geld schon hatten auf ihrem Konto und das ist eine Frechheit.


14.04.2018 | 21:32
von ReclaBox-Benutzer | Regelverstoß melden
Also ich vermute, dass Amazon den Geldeingang nicht zuordnen konnte und deshalb den Betrag zurückgehen ließ. Wenn es so war, hätten sie schuldbefreiend gezahlt, wenn der Verwendungszweck der Überweisung dergestalt war, dass eine Zuordnung der Zahlung vernünftigerweise hätte erfolgen können.

Wenn Amazon die Forderung an Infoscore abgetreten hat, ist alleine Infoscore ihr Ansprechpartner. Falls eine Abtretung nicht vorliegt und Infoscore einfach nur im Auftrag von Amazon handelt, können sie sich natürlich auch direkt an Amazon wenden.

Schauen sie noch einmal auf ihren Kontoauszug. War es das richtige Konto? War der Verwendungszweck so, dass eine Zuordnung der Zahlung problemlos möglich gewesen wäre? Falls beides zutrifft, haben sie gute Karten. Die Durchstzung von Verzugszinsen vor Gericht dürfte dann Amazon/Infoscore nur schwerlich möglich sein.

Sie müssen nun entscheiden, ob die €50 es Wert sind, weiteren Ärger zu erdulden. Auch sollten sie überlegen, ob sie später noch einmal Kunde bei Amazon werden wollen. Danach entscheiden sie dann, ob sie nicht weiter auf die Forderung eingehen oder doch lieber zahlen.

Denken sie aber daran, dass wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt, diesem zwingend widersprochen werden muss, wenn sie die Forderung nicht unwiderrufbar anerkennen wollen.



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